Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach
Naturpark Südlicher Schwarzwald


AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

 
 
RÖMERSTADT  AUGUSTA RAURICA
Augusta Raurica - bekannt geworden durch den "Silberschatz von Kaiseraugst" - dem weltweit bedeutendsten Silberfund-Ensemble
spätantiken Silbers, bestehend aus 270 Einzelobjekten mit einem Gesamtgewicht von 58 Kilogramm, der vor rund 1.650 Jahren hier
vergraben wurde.
 
Fotos © Werner Störk 2004
 
Foto © Werner Störk 2004
Augusta Raurica und das Römermuseum Augst sind heute ein weit über die Region bekanntes Museums- und Archäologie-Zentrum und
genießen eine internationale Wertschätzung. 
 
Fotos © Werner Störk 2004
Wir können jedem den Besuch des rekonstruierten Römerhauses (Museum) sowie der ausgedehnten Aussenanlagen wirklich nur empfehlen: In Augusta Rauricum
lebten einst über 20.000 Menschen - kein Wunder, dass hier die größte  archäologische Freilichtanlage der Schweiz besteht.
Doch nun zu unserem eigentlichen Thema:
Die römischen Gläser aus Augst und Kaiseraugst©
Von Beat Rütti, in: Buchreihe "Forschungen in Augst" 13 ©
 
Foto © Werner Störk 2004
Zusammenfassung:

Die Arbeit, die im Rahmen einer Dissertation an der Universität Basel entstand, behandelt die Glasgefässe, die zwischen dem letzten Jahrhundert und dem Jahre  1980 in der römischen Koloniestadt Augusta Raurica und im Castrum Rauracense, in den heutigen Gemeinden Augst und Kaiseraugst, Schweiz, ausgegraben wurden.

Quelle: http://www.baselland.ch/docs/kultur/augustaraurica/publ/top
Die Colonia Pia Apollinaris Augusta Emerita Raurica (Augusta Raurica) wurde im zweiten Jahrzehnt v. Chr. 12 km östlich von Basel am Südufer des Hochrheins gegründet. Das Stadtgebiet gliedert sich in eine Oberstadt auf einer Geländeterrasse und eine Unterstadt in der Rheinebene. Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. erlebte die Kolonie eine Blütezeit. Der Niedergang der Stadt setzte mit den kriegerischen Ereignissen um und nach der Mitte des 3. Jahrhunderts ein. Um  300 n. Chr. verlagerte sich der Siedlungs schwerpunkt in die Unterstadt, wo am Südufer des Rheins das Castrum Rauracense erbaut wurde. Das Kastell, ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum mit einer strate-gischen Schlüsselstellung, verlor erst im Laufe des Frühmittelalters seine Bedeutung zugunsten des nahegelegenen Basel.
 
   
Repro Werner Störk 2004
Von den 8364 in den Museumsinventaren registrierten Glasfunden aus Augst und Kaiseraugst konnten mit Hilfe der EDV 5112 Gläser erfasst werden. Da  die Funde zur Hauptsache aus dem antiken Siedlungsgebiet stammen, sind die Gefässe meist nur in Bruchstücken überliefert. Nicht berücksichtigt wurden bei der Aufnahme unverzierte Wandfragmente von Gefässen, deren ursprüngliche Form nicht bestimmt werden konnte. Die grosse Material- und Datenmenge liess eine allen Aspekten gerecht werdende Auswertung der Funde innerhalb vertretbarer Zeit utopisch erscheinen. Es mussten Schwerpunkte  gesetzt werden. Da typologische Analysen römischer Gläser bereits mehrfach vorliegen, wurde das Gewicht der Arbeit auf die Erörterung fundplatzspezifischer Zusammenhänge gelegt.
 
Foto © Werner Störk 2004
Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Der erste Teil behandelt die Gefässformen, ihre aus dem Fundkontext erschlossene Zeitstellung, die Farbgebung und die  Herkunft. Im zweiten Teil werden die Fundüberlieferung in den verschiedenen Stadtquartieren und die Verwendung von Glasgeschirr im Siedlungsgebiet analysiert. Der dritte Teil
beschäftigt sich mit den Grabfunden der Koloniestadt  und des spätrömischen Kastells. Der vierte Teil beinhaltet einen ausführlichen  Katalog mit den nach formalen Kriterien geordneten Gläsern.
 
Fotos © Werner Störk 2004
 
Die römischen Glasgefässe aus Augst und Kaiseraugst gehören zu 180 Typen (AR 1-AR 180; AR = Form in Augusta Raurica) und umfassen damit nahezu das ganze Spektrum der in den westlichen Provinzen vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. gängigen Gefässformen. Mit vier Fünfteln ist der grösste Teil der Gläser geblasen. Ein Fünftel entstand im Formschmelzverfahren. Bei der Farbgebung dominieren die blaugrünen bis grünen, sogenannten naturfarbenen Gläser, die etwa zwei Drittel des Fundbestandes ausmachen. Die einfarbigen gefärbten  Gläser sind mit einem Anteil von knapp einem Viertel vertreten. Rund 15%  gehören zu den farblosen Gläsern. An letzter Stelle stehen die Mosaikgläser (Buntgläser, polychrome Gläser), die nur 5% des Gesamtbestandes  ausmachen.
Im ersten Teil der Arbeit, der sich im engeren Sinne mit dem Fundmaterial befasst, werden im Kapitel über die Zeitstellung der Gläser die funddatierten Gläser aus Augusta Raurica und dem Castrum Rauracense vorgestellt. Als Basis dienen die Gläser, die anhand der keramischen Mitfunde zeitlich eingegrenzt werden können. Auf eine Analyse jedes einzelnen Typs wurde wegen des Materialumfangs verzichtet. Die datierbaren Formen werden in  Balkengraphiken und in tabellarischer Form vorgelegt sowie in verschiedenen, nach Zeitabschnitten zusammengefassten Kapiteln besprochen.
Das 1. Jahrhundert n. Chr. weist in Augusta Raurica mit beinahe 100 unter-schiedlichen Typen das grösste Gefässspektrum auf. Die Leitform dieser Zeit ist die Rippenschale AR 2/I 3 (I = Form nach Isings 1957). Im früheren 1. Jahrhundert gehört über die Hälfte aller Glasgefässe zu diesem Gefässtyp, am Ende des Jahrhunderts ein Drittel. Seit dem zweiten Viertel des 1. Jahrhunderts zählt neben den Rippenschalen der vierkantige Krug AR 156/I 50  zu den häufigsten Gläsern. Die übrigen Gefässformen fallen im Ver-gleich mengenmässig kaum ins Gewicht. Unter ihnen kommen für diese Zeit  charakteristische Gefässformen vor wie die flachen Schälchen AR l/T 2 (T = Form nach Goethert-Polaschek 1977), die zarten Rippenschalen  AR 28/I 17 und die halbkugeligen Becher AR 34/I 12. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts, vor allem in flavischer Zeit, treten neue Gefässformen hinzu, die sich durch reiche Schliff- und Reliefdekore auszeichnen. Zu ihnen gehören die Facettenbecher AR 45/I 21, die Zirkusbecher AR 31-AR 32 und die Knospenbecher AR 33/I 31.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Das 2. Jahrhundert ist in Augusta Raurica ärmer an Gefässformen als das 1. Jahrhundert. Zu den Glastypen der ersten Jahrhunderthälfte gehören die schliffverzierten Kragenschalen AR 16.2/T 23, die steilwandigen bis halbkugeligen Becher AR 38-AR 40 und die konischen Becher AR 44-AR 48.  Wie im 1. Jahrhundert zählt der Vierkantkrug AR 156/I 50 zu den häufigsten Glasfunden. Der Leittyp des späteren 2. Jahrhunderts ist der steilwandige Becher AR 98/I 85, der in dieser Zeit ein Viertel
aller Glasgefässe ausmacht.
Foto © Werner Störk 2004
In der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts zeigen sich kaum Unterschiede zum fortgeschrittenen 2. Jahrhundert. Zu den häufigsten Gläsern gehören noch  immer die steil-wandigen Becher AR 98/I 85 und die Vierkantkrüge AR 156/I 50. Um die Mitte des 3. Jahrhunderts setzen sich im Fundbestand allmählich die halbkugeligen Becher AR 60/I 96 durch, die einen geometrischen oder figürlichen Schliffdekor aufweisen. Im letzten Jahrhundertviertel  treten zahlreiche neue Formen auf, die das Gefässspektrum durch-greifend verändern. Steilwandige Becher und Vierkantkrüge kommen kaum mehr vor; die zuvor mit aufwendigen Schliffdekoren verzierten halbkugeligen Becher AR 60/I 96 sind nun meist unverziert.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Die Zeit der Spätantike ist in Augst und Kaiseraugst geprägt durch zahlreiche Varianten konischer Becher AR 4-AR 73, die neben den halbkugeligen Bechern und Schalen zu den charakteristischen Glasgefässformen gehören. Verglichen  mit den früheren Zeitabschnitten nehmen beim Glasgeschirr jetzt qualitätvolle Kannen wie die Formen AR 172/I 120 und AR 173/I 123 einen wichtigen Platz ein. Der Vergleich mit den datierten Gläsern anderer Fundorte zeigt nur geringfügige Abweichungen. Die in Augst und Kaiser-augst oftmals längeren Datierungsspannen einzelner Glasformen hängen in erster Linie mit der Methode der Fundkomplexdatierung, der Ausgrabungspraxis und der Sied-lungsgenese zusammen.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Die Untersuchungen zur Farbgebung der Augster und Kalseraugster Gläser basieren auf einer detaillierten Bestimmung von Farben und Farbnuancen  der funddatierten Glas-gefässe. Wie bei den Gefässtypen zeigt auch bei der  Farbgebung der Gläser das 1. Jahrhundert n. Chr. das vielfältigste Spektrum. Neben den naturfarbenen Gefässen ist diese Zeit gekennzeichnet durch einfarbige Gefässe aus gefärbtem blauem, grünem, braunem bis bernsteinfarbigem und weinrotem Glas. Neben diesen Gläsern stammen die meisten  polychromen Gefässe (Mosaikgläser) aus dem 1. Jahrhundert. Seit der Mitte des 1. Jahrhunderts treten die farblosen Gläser in Erscheinung. Sie werden  im Laufe des 2. Jahrhunderts immer beliebter und erreichen den Höhepunkt  ihrer Verbreitung im 3. Jahrhundert.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Bei den blaugrünen, naturfarbenen Gläsern, die im 1. Jahrhundert meist intensive, ins Blaue bis Türkis spielende Töne aufweisen, wechselt im Laufe der Zeit die Nuancierung immer mehr ins Dunkelgrüne. Die Zunahme der grünlichen Gläser steht möglicherweise in einem Zusammenhang mit der lokalen Produktion von  einfachem Gebrauchsglas. Im späten 3. Jahrhundert findet ein Wechsel in der Farbgebung der Glasgefässe statt: Farblose Gläser sind jetzt kaum mehr belegt; die naturfarbenen, zuvor blau- bis dunkel-grünen Gläser sind nun hellgrünlich bis olivgrün. Im 4. Jahrhundert kommen blaugrüne Gläser praktisch nicht mehr vor. Verantwortlich für den Bruch innerhalb einer kontinuier-lichen Entwicklung - der auch im Formenspektrum zu beobachten ist - dürfte die in dieser Zeit neu  organisierte Wirtschaft sein, die wahrscheinlich andere Produktionsstätten bzw. andere Rohstoffquellen zur Folge hatte.
In einem Exkurs zu den Mosaikgläsern werden die polychromen Gläser aus Augusta Raurica ausführlicher behandelt. Die Detailuntersuchung der Funde ergab, dass sich die Gattung auf Grund der Muster, der Gefässformen, der Herstellungstechnik und der Zeitstellung in zwei grosse Gruppen trennen lässt: eine frühe Gruppe von formgeschmol-zenen polychromen Gefässen, die in vorflavische Zeit datiert werden können, und eine späte Gruppe, deren Vertreter sowohl im Formschmelzverfahren hergestellt als auch 
geblasen wurden. Sie stammen aus flavischen Kontexten und reichen bis ins 3. Jahrhundert.
Die Muster der frühen Mosaikgläser setzen sich zusammen aus Streifen (Streifenmosaikgläser), Reticellafäden (Reticellafadengläser), Spiralen, einfachen Blumenrosetten und Sprenkeln (Millefiorigläser) oder Gesteinsäderungen imitierenden Mustern (marmorierte Gläser). An Gefässformen begegnen sowohl glattwandige flache bis halbkugelige Schalen als auch Rippenschalen.
Die Muster der geformten Gefässe der späten Produktion bestehen aus Blumenrosetten (Millefiori), die sich in ihrem komplexen Aufbau deutlich von den frühen Produkten unterscheiden. Neben diesen Blumenmotiven begegnen auch einfache Kreisaugen und Sprenkeldekore sowie Pfauenaugenmotive und Achatimitationen. In der Spätzeit der Produktion wurden neben Miniaturgefässen vorzugsweise glattwandige Schalen mit Trichter-  oder Kragenrändern hergestellt. Die geblasenen Mosaikgläser, die erstmals gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. auftauchen, sind gesprenkelt  oder besitzen einen Überfang mit Blumenmuster («Millefiori-Überfang»).  Bei den geblasenen Gläsern finden sich in erster Linie steilwandige Becher und wohl auch geschlossene Formen.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Die Herkunftsfrage ist eines der grössten Probleme bei der Erforschung des antiken Glases. Ohne Detailanalysen zu den einzelnen Gefässformen muss sich die Lokalisierung der Produktionsstätten auf die aus der Literatur bekannten Hypothesen stützen. Da solche Untersuchungen den Rahmen dieser Arbeit  gesprengt hätten, beschränkt sich das Kapitel zur Herkunft der Augster und  Kaiseraugster Gläser auf kursorische Bemerkungen zum möglichen Ursprungsgebiet der Glasgefässe.
Obwohl in Augusta Raurica die lokalen Glashütten einen Teil der Nachfrage decken konnten, dürfte es sich beim grössten Teil der hier verwendeten Gläser um Importe
handeln. Die Lokalisierung der Produktionsstätten dieser Gläser stützt sich zur Hauptsache auf Fundkonzentrationen und Verbreitung identischer oder vergleichbarer Glasgefässe. Bis etwa zur Mitte des 1. Jahrhunderts dürften die Gläser in der Mehrzahl aus italischen, seltener aus gallischen und östlichen Werkstätten gekommen sein. Die genauen Standorte dieser Glashütten sind allerdings nicht zu eruieren. In Italien kommen Produktionsbetriebe in Kampanien, in der Gegend von Rom, in der Poebene
und am Adriabogen in Frage. In Gallien könnten Glaswerkstätten im Rhonetal und im Burgund mögliche Herkunftsgebiete unserer Gläser sein. Im Nahen Osten kommen Glas-hütten an der syrisch-palästinischen Küste und in Ägypten in Betracht. In der zweiten Hälfte des 1. und im früheren 2. Jahrhundert wurden die Qualitätsgläser, unter ihnen die farblosen und polychromen Gefässe, weiterhin aus dem Süden und möglicherweise auch aus dem Osten nach Augst und Kaiseraugst geliefert. Neben den lokalen Produkten kamen einfachere Gebrauchsgläser wohl vermehrt aus gallischen und germanischen Glashütten, deren Standorte jedoch nicht näher zu bezeichnen sind.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Spätestens von der Mitte des 2. Jahrhunderts an wurden qualitätvolle Gläser vor allem von den Produktionsstätten im Rheinland und hier in erster Linie aus Köln bezogen. Gleichzeitig dürften einzelne Luxusgläser noch immer aus Italien, Syrien und Ägypten nach Augst und Kaiseraugst gekommen sein. Die grosse Nachfrage nach Glasgefässen für den täglichen Gebrauch wurde in dieser Zeit vermutlich fast ausschliesslich von Produktionsstätten in den nordwestlichen Provinzen und den lokalen Glashütten gedeckt. Im späten 3. und im 4. Jahrhundert dürfte das Luxusgeschirr fast ausschliesslich aus dem Rheinland stammen. Für die Herkunft der Gebrauchsware kommen in dieser Zeit am ehesten Werkstätten im nördlichen Gallien in Frage. Ob und in welchem Umfange Gläser in der Spätantike in lokalen Glashütten gefertigt wurden, lässt sich nicht sagen.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Funde von Glasschmelzöfen, Häfen, Werkstattabfällen und Formplatten belegen, dass in der Koloniestadt selbst Gläser produziert wurden. Da die Auswertung von
Befunden und Funden der Glashütten noch aussteht, kommen im Kapitel zur Glasproduktion in Augusta Raurica ausschliesslich Geräte und Produkte der Glaswerk-
stätten zur Sprache. Die frühesten Hinweise für eine lokale Produktion stammen aus dem dritten Viertel des 1. Jahrhunderts n. Chr. Es sind Werkstattabfälle und Glasbruch aus Insula 29. Die Funde lassen vermuten, dass diese frühen Glaswerkstätten in den zentrumsnahen Quartieren in der Oberstadt angesiedelt waren. Wahrscheinlich Ende des 1. oder Anfang des 2. Jahrhunderts wurde das Glashandwerk in die Randgebiete der Stadt verlegt. Hinweise dafür liefern Werkstattabfälle in den südlichen Randquartieren und in der Unterstadt. In Kaiseraugst, in der Unterstadt, wo in den siebziger Jahren Glasöfen gefunden wurden, ist eine Produktion allerdings erst für das spätere 2. oder frühe 3. Jahrhundert nachzuweisen. Als Beleg dienen uns vorläufig einzig Hafenbruchstücke, die zusammen mit Keramik aus dieser Zeit geborgen wurden. Wie lange hier Glasgefässe und  -objekte hergestellt wurden, lässt sich noch nicht beantworten. Ebensowenig wissen wir, ob in den lokalen Werkstätten das Glas aus den Rohstoffen Quarz-
sand und Soda geschmolzen wurde. Ausser wenigen Bergkristallfunden gibt es zur Zeit keine Hinweise für eine Rohglasproduktion. Auf Grund der zahlreichen Altglas-(Bruch-glas)-Funde ist es hingegen wahrscheinlicher anzunehmen, dass hier Glas aus importierten Barren und wieder eingeschmolzenem Altglas weiterverarbeitet wurde.
Die Augster und Kaiseraugster Glashütten produzierten vermutlich ausschliesslich anspruchslose Gebrauchsware. Zu den lokalen Produkten gehörten einfache Fläschchen und Krüglein, die in erster Linie beim Bestattungswesen verwendet wurden. Daneben fertigten die Glasmacher Badeflaschen (Aryballoi) AR 151/I 61 und Vierkantkrüge AR 156/I 50, die im lokalen Kleinhandel als Transportbehälter und im Haushalt als Vorratsgefässe dienten. Neben Hohlglas hat man wahrscheinlich auch Fensterscheiben herge-stellt. Ob die Funde von Halbfabrikaten zur Fertigung von Mosaiksteinchen ebenfalls aus lokalen Glashütten kommen, ist ungewiss.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Der zweite Teil der Arbeit über die Gläser in städtetopographischen Einheiten umfasst Untersuchungen zur Fundüberlieferung im Stadtgebiet und die Analyse des Gefässspektrums in ausgewählten Quartieren und zu verschiedenen Siedlungszeiten. Es wurde angestrebt, Zusammenhänge zwischen der Nutzung der Quartiere und den Gebrauchsgewohnheiten ihrer Bewohner zu erkennen. Die Untersuchungen hatten ferner zum Ziel, eventuelle Gesetzmässigkeiten zwischen dem sozialen Status der Bewohner und der Verwendung von Glasgeschirr aufzuzeigen sowie mögliche Veränderungen in den Lebensgewohnheiten zu erfassen. Mit der Kartierung von Glasgefäss-typen, die in Augusta Raurica in bestimmten Zeitabschnitten zum charakteristischen Geschirr gehörten, sollte ferner die siedlungsgeschichtliche Entwicklung der antiken Stadt aufgezeigt werden. Grundlage für die Analysen bildeten die bereits bekannten Befunde der einzelnen Quartiere bzw. Gebäudekomplexe und die durch ihren Fundkontext zeitlich eingrenzbaren und formal bestimmbaren Gläser. Die nach Form- und Funktionsgruppen geordneten Glasgefässe und deren errechnete Anteile am Fundspektrum erlaubten schliesslich Vergleiche zwischen den untersuchten Quartieren und den von S. M. E. van Lith und K. Randsborg (1985) publizierten Resultaten an anderen Fundorten. Die Untersuchung zur Verteilung der funddatierten Gläser in den topographischen Einheiten ergab eine Funddominanz im 1. und 3. Jahrhundert n. Chr. Gläser aus dem 2. und 4. Jahrhundert sind vergleichsweise wenig belegt. Unter Berücksichtigung der Siedlungsgenese, der Ausgrabungszeit bzw. der damaligen Grabungsmethoden sowie der Gepflogenheiten der Selektion beim Inventarisieren konnte festgestellt werden, dass eine hohe Fundmenge nicht unbedingt eine Folge des häufigen Gebrauchs von Glasge-schirr bedeuten muss. In viel grösserem Masse hängt die Glasmenge von der Fundüberlieferung ab.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
In den öffentlichen Bereichen der Stadt wurden mit Ausnahme der Thermenanlagen kaum Glasgefässe gefunden. Neben einer andersgearteten Nutzung dieser Anlagen ist die spärliche Hinterlassenschaft in Augusta Raurica vor allem auf die Methoden bei den frühen Ausgrabungen und der damals  geringen Grösse der erforschten Areale zurückzu-führen. Der in den Wohn- und Handwerkerquartieren festgestellte Glasreichtum im 1. Jahrhundert n.  Chr. basiert dagegen auf dem grossen Fundniederschlag in den Holz-bauten. Zudem überdauerte aus dieser Zeit der regen Bautätigkeit überdurchschnittlich viel Material innerhalb des damals eingebrachten Planierungsschuttes. Die im 2. Jahr-hundert festzustellende Fundarmut beruht auf einem geringen Fundniederschlag in den Steinbauten und wohl auch auf einer gut organisierten städtischen Kehrichtabfuhr. Die zahlreichen Funde aus dem 3. Jahrhundert gehen vorwiegend auf den durch günstige topographische Bedingungen erhalten gebliebenen Zerstörungsschutt des fortgeschritte-nen 3. Jahrhunderts zurück. Die vergleichsweise wenigen Funde im 4. Jahrhundert gründen auf der in der Spätantike stark eingeschränkten Siedlungstätigkeit. Daneben
wirkten sich hier die ständigen, bis in die heutige Zeit andauernden baulichen Eingriffe ungünstig auf die Fundüberlieferung aus.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Abgesehen von der Menge und der Qualität der Gläser konnten bei der Verwendung von Glasgeschirr zwischen den untersuchten Wohn-, Handwerker- und Gewerbe-quartieren keine grundlegenden Unterschiede festgestellt werden. Ausser den Thermen, wo erwartungsgemäss das Toilettgeschirr (Badeflaschen) das Spektrum dominiert, nimmt in den Stadtquartieren zu allen Zeiten das Tafelgeschirr den ersten Platz ein. Die Anteile der zu Form- und Funktionsgruppen zusammengefassten Gefässformen in den verschiedenen Siedlungszeiten zeigen eine weitgehende Übereinstimmung mit anderen Fundorten und dürften deshalb für die Siedlungen in den westlichen Provinzen repräsentativ sein. Im 1. Jahrhundert n. Chr. überwiegt bei weitem das Tafelgeschirr und hier sind es in erster Linie die Schalen aus Glas, die den grössten Anteil am Fund-
bestand haben. Obwohl das gläserne Tafelgeschirr im 2. Jahrhundert innerhalb des Gefässspektrums immer noch die grösste Gruppe darstellt, haben sich jetzt die Verhält-nisse zu Gunsten des Vorratsgeschirrs verschoben. Hier zeigte sich, dass der Anteil von Vorratsgefässen in Quartieren mit einer einfacheren Bevölkerung etwas grösser ist als in Haushalten der besser gestellten Stadtbewohner. Da allerdings nicht anzunehmen ist, dass von einer sozial schwächeren Schicht mehr gläsernes Vorratsgeschirr ver-wendet wurde als von den Angehörigen der zahlungskräftigen Bewohnerschaft, kann vermutet werden, dass  die billigen Glasbehälter, zur Hauptsache sind es Vierkantkrüge, in einfacheren Haushalten gelegentlich anstelle von teurem Glasgeschirr bei Tisch Verwendung fanden. Im 3. Jahrhundert geht der Anteil der Vorratsgefässe wieder zurück. Beim Tafelgeschirr sind es nun die Trinkbecher, die den grössten Teil des Geschirrs ausmachen. Im 4. Jahrhunderts setzen sich innerhalb des Tafelgeschirrs die Becher 
endgültig durch. Vorratsgeschirr ist jetzt keines mehr vorhanden. Bei der Zusammensetzung des Tafelgeschirrs konnte festgestellt werden, dass im Verlaufe der Siedlungszeit immer weniger Glasschalen, dagegen vermehrt Glasbecher benutzt wurden. Die Abkehr von den vielseitig verwendbaren Glasschalen der Frühzeit und der häufige Gebrauch der zweckgebundenen Glasbecher der Spätzeit steht in direktem Zusammenhang mit den veränderten Trinksitten der Bevölkerung  und geht einher mit der technischen Entwicklung des Glashandwerks.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Um die Frage abzuklären, in wieweit das Glasspektrum Hinweise zum sozialen Status der Bevölkerung von Augusta Raurica liefern kann, wurden das polychrome Glas und das farblose Glas mit Schliffdekoren, beides Vertreter des teuren Tafelgeschirrs, kartiert und mit den bekannten Befunden der einzelnen Stadtquartiere in Beziehung gesetzt. Dabei zeigte sich, dass die meisten Gläser aus den Wohn- und Handwerkerquartieren in der Oberstadt zu verzeichnen sind. Bemerkenswert ist allerdings, dass dem Fund-reichtum in den Häusern der Mittelschicht eine ausgesprochene Fundarmut in den luxuriösen Wohnbauten der Oberschicht gegenübersteht.  Dieses überraschende Resultat dürfte jedoch kaum bedeuten, dass die sozial besser gestellte Bevölkerung wenig oder kein Tafelglas benutzte; vielmehr muss die Fundmenge in Relation zum vermutlich unterschiedlichen  Abfallverhalten der einzelnen Bevölkerungsgruppen gesehen werden. Daneben ist in den luxuriös ausgestatteten Steinbauten generell mit einem geringeren Fundniederschlag zu rechnen als in einfacheren Haushalten. Da in den am Stadtrand gelegenen Quartieren, wo Gewerbebetriebe angesiedelt waren und wohl auch Wohn-häuser einer eher unterprivilegierten Bevölkerung standen, ebenfalls vergleichsweise wenig Glasgeschirr überliefert ist, kann die Fundmenge von Glas allein nicht generell mit einer bestimmten sozialen Bevölkerungsschicht in Beziehung gesetzt werden. Bei der Interpretation spielen die Fundablagerung und -überlieferung sowie der Anteil von teurem Tafelglas im Verhältnis zum gesamten Glasbestand eines Quartiers eine nicht zu unterschätzende Rolle.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Zur Abklärung, ob es möglich ist, die Stadtquartiere bzw. deren Bewohner anhand weiterer Kriterien sozial zu differenzieren, wurde das Fensterglas in die Überlegungen einbezogen. Das Verhältnis der überlieferten Fensterscheiben zu den Glasgefässen diente dabei als Gradmesser der unterschiedlichen Ausstattung der Gebäude und damit der sozialen Stellung ihrer Bewohner. Es zeigte sich, dass Fensterglas im Verhältnis zu den übrigen Glasfunden in den luxuriös überbauten Oberstadtquartieren über-
durchschnittlich gut vertreten ist. Obwohl die Gebäude der gemischten Wohn- und Handwerker- bzw. Gewerbequartiere ebenfalls mit Fenstergläsern ausgestattet waren, weist hier das Fundgut im Durchschnitt einen niedrigeren Anteil an Fensterscheiben auf. Damit konnte gezeigt werden,  dass ein hoher Anteil von Fenstergläsern ein Indikator für Gebäude bzw.  Quartiere der sozial besser gestellten Bevölkerung sein kann. Dass Fensterglas jedoch nicht in jedem Fall auf Wohnluxus hinweist, zeigt die  Fundkonzen-tration von Fensterscheiben in den vor allem gewerblich genutzten Unterstadtquartieren. Hier, wo die Glashütten angesiedelt waren, ist es naheliegend, die ungewöhnliche Fundmenge mit einer lokalen Produktion in Verbindung zu bringen.



Foto © Werner Störk 2004
 
Bei der Kartierung zeittypischer Glasgefässformen zur Erhellung der Siedlungsgeschichte des Fundplatzes bestätigten sich die bereits bekannten Ergebnisse früherer Arbeiten: Im früheren 1. Jahrhundert n. Chr. konzentrierten sich die Siedlungsaktivitäten in Augusta Raurica auf die zentralen Oberstadtquartiere unmittelbar südlich des Theaters,den Ausgangspunkt der Siedlungstätigkeit. Von der Mitte des 1. Jahrhunderts an vergrösserte sich der Siedlungsraum nach Süden und Norden und dürfte bereits im späten 1. Jahrhundert seine grösste Ausdehnung erreicht haben. In der Zeit vom 2. bis um die Mitte des 3. Jahrhunderts blieb die Grösse des Stadtgebietes mehr oder weniger konstant. Im späteren 3. Jahrhundert beschränkten sich die Siedlungsaktivitäten infolge teilweiser Zerstörung des Stadtzentrums fast ausschliesslich auf die Rand-zonen der Oberstadt. Im späten 3. und im 4. Jahrhundert verlagerte sich schliesslich der Siedlungsschwerpunkt in die Unterstadt auf das Castrum Rauracense und das Vorkastellgelände. Einzelne Fundpunkte in der Oberstadt deuten jedoch auf eine Restbesiedlung in diesem Gebiet.
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit den Glasfunden in den Gräbern von Augst, Kaiseraugst und Pratteln. Die Analyse zeigte, dass in Augusta Raurica die Glasbeigabe nahezu bei allen früh- bis mittelkaiserzeitlichen  Gräbern geübt wurde. An Beigaben legte man den Bestatteten mindestens ein Gefäss, nicht selten auch mehrere Gläser ins Grab. Dabei überwiegen die Salbfläschchen, die ursprünglich mit wohlriechenden Essenzen gefüllt waren; einige dieser Fläschchen kamen erst nach der Kremation ins Grab. 
Nur etwa ein Fünftel der Gläser gehört zum Speise- und Trinkgeschirr. Beim Vergleich der Augster Gräber mit Bestattungen in ländlichen Siedlungen der Nordwestschweiz konnte festgestellt werden, dass dort das Speise- und Trinkgeschirr besser vertreten ist als in der Koloniestadt. Damit bestätigte sich, dass auf dem Land die Grabinventare eher das Geschirrspektrum des täglichen Lebens widerspiegeln als die Grabinventare in den Städten und Militäranlagen, wo die aus dem Süden stammende «abstrakte» Beigabensitte verbreitet war
 
Foto © Werner Störk 2004
 
Im späten 3. und 4. Jahrhundert wurden den Verstorbenen neben Trachtzubehör und Schmuck Gefässe mit Speisen und Getränken ins Grab gelegt. Im Gegensatz zur frühen bis mittleren Kaiserzeit gehören die Glasbeigaben in der Spätantike überwiegend zum Trinkgeschirr. Ein Vergleich der spätrömischen Grabinventare mit Gräberfeldern des 
Rheinlandes zeigte, dass die Beigabe von Glasgefässen in Pratteln, Augst und Kaiseraugst recht genau den Verhältnissen entspricht, wie sie dort in Gräbern von Siedlungen mit einer markanten militärischen Komponente anzutreffen sind: Die Gräber enthalten vor allem Tafelgeschirr, wovon der grössere Teil zu den Trinkgefässen, der kleinere Teil
zum Speisegeschirr gehört; die Toilettgefässe machen dabei nur knapp ein Viertel des Glasgeschirrs aus.
Mit einer Gegenüberstellung von spätantiken Gläsern aus den Nekropolen und dem Siedlungsgebiet wurde versucht abzuklären, welche Bevölkerungsteile aus Augst und Kai-seraugst ihre Toten in den verschiedenen Nekropolen bestatteten. Es zeigte sich, dass die Verteilung der Formen im Nordwestgräberfeld mit der Verteilung in der Unterstadt und im Castrum Rauracense identisch ist, während sie im Nordostgräberfeld derjenigen der Oberstadt entspricht. Auf Grund dieser Ergebnisse lässt sich die Hypothese auf-stellen, dass die Kastellbewohner ihre Angehörigen in der Frühzeit im Nordwestgräberfeld bestatteten, während die Restbevölkerung in  der Oberstadt ihre Toten in der Nord-ostnekropole beisetzte. Viele Fragen zur Bevölkerungs- und Siedlungsstruktur in der Spätzeit von Augst und Kaiseraugst lassen sich allerdings allein von den Glasfunden her nicht  beantworten.
Foto © Werner Störk 2004
 
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit über die römischen Gläser aus Augst und Kaiseraugst konnten zahlreiche Aspekte, die eine gründliche und detaillierte Aufarbeitung lohnen würden, nur marginal behandelt werden. Zu den dringendsten Aufgaben in Augst und Kaiseraugst wird in Zukunft die Vorlage von Funden und Befunden der beiden Glaswerkstätten in der Unterstadt gehören, die neue Erkenntnisse zur Glasproduktion und Organisation von einfachen lokalen Produktionsstätten versprechen. Unter 
den Glasfunden selbst sind von Detailuntersuchungen, die jedoch einen grösseren geographischen Rahmen abdecken und dabei naturwissenschaftliche Analysen mitein-schliessen sollten, vielversprechende Resultate bei der Erforschung von Herkunft und Handel zu erwarten. Zu den besonders lohnenden Gefässgruppen gehören hier die Schliffgläser, die Vierkantkrüge, die steilwandigen Becher sowie die halbkugeligen und konischen Becher der Spätzeit. Für neue Erkenntnisse zur Wirtschafts- und  So-zialgeschichte wäre eine fundierte Untersuchung zum gesamten Glas-und Keramikinventar ausgewählter Stadtquartiere Voraussetzung. Dazu müsste Fundmaterial aus neueren Ausgrabungen hinzugezogen werden,  also Material, das nicht selektiv gesammelt und registriert worden ist wie bei den früheren Grabungen.
Während wir über einzelne Aspekte des römischen Glases wie etwa das Formenspektrum und die Zeitstellung recht gut informiert sind, steckt die Glasforschung bei Fragen der Herkunft, der Funktion und des sozialen Umfelds erst in den Anfängen. Es wird der zukünftigen Forschung vorbehalten sein, durch die Vorlage von Fundmaterial aus Ausgrabungen einerseits und durch gezielte Detailstudien andererseits der Lösung der noch vielen offenen Fragen näherzukommen. Die Katalogvorlage der Augster 
und Kaiseraugster Gläser versteht sich als Basis, die Auswertung der Funde als Anregung und Diskussionsgrundlage für solche weiterführenden Untersuchungen.
Quelle: http://www.baselland.ch/docs/kultur/augustaraurica/publ/top
Auch bei Wand- und Bodenmosaiken verwendeten nicht nur die Römer neben natürlichen Steinmaterial auch Glas, um die gewünschten Farbnuancen zu erreichen.
 
Römische Bodenmosaike
 
Fotos © Werner Störk 2004
 
Diorama-Modellbau für die Römische Abteilung des
Archäologischen Museums (arco) 

Colombischlössle Freiburg
Römisches Marsch- & Feldlager

Details - erst im Kleinen, dann im Großen!

..
Foto © Werner Störk 2009
 
Sie können durch einfaches Anklicken auf das gewünschte Motiv dieses mit ca. 600 KByte betrachten...
..
    Fotos © Werner Störk 2009   
Zurück zum Römischen Feldlager

Zurück zu den  Schanzen Zurück zu den Infos & Ausflügen

Hinweis:  Sollten Sie über eine Suchmaschine auf diese Website als Einzelseite 
gekommen sein, so haben Sie hier die Möglichkeit - trotz fehlendem 
Left-Frame - wieder direkt auf unsere Titel-Seite zu gelangen.
Zurück zur Titelseite


©ES&WS-2015