Gersbachs besonderer Förderverein
Gerisbac
Von seinen Zielen und konkreten Vorhaben
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Von Gerisbac über Gerispach zu Gersbach

Erstmals 1166 ist Gersbach als Gerisbac urkundlich nachzuweisen, dürfte das Dorf eine 

hochmittelalterliche Rodungssiedlung darstellen, die vermutlich von Wehr aus angelegt 

wurde. Diesen Namen hat der neugegründete Förderverein bewusst gewählt, um an die 

historischen Wurzeln von Gersbach zu erinnern.

In gespaltenem Schild vorn das badische Wappen, hinten in Silber auf grünem Schildfuß 

eine grüne Tanne mit schwarzem Stamm.

In einer Urkunde von 1166 wird die Schenkung der Kirche Gerisbac an das Kloster St. 

Blasien erwähnt (Oehler). Gersbach gehörte ursprünglich wohl zur Herrschaft Wehr, 

deren Inhaber in der Mitte des 13. Jahrhunderts Walther von Klingen war (Jehle, Wehr). 

Einen seiner Vasallen veranlasste er, Güter im Ort dem Kloster Klingental zu schenken 

(siehe unter Maulburg). Bei der unter Fahrnau genannten Teilung des Hauses Hachberg 

kam das Dorf an Hachberg-Sausenberg. Im Habsburger Urbar vom Anfang des 14. Jahr-

hunderts heißt es: »Ze Gerispach hat du herschaft den halben teil thwinges und bans«

(Maag). Markgraf Otto von Hachberg-Sausenberg verkaufte 1365 seine Rechte zu 

Gerispach an den Ritter Hans Rudolf II. Hyrus von Schönau (siehe unter Häg-Ehrsberg). 

Die Rechte der Schönauer fielen 1400 wieder an Hachberg-Sausenberg zurück, das damit 

seine Landeshoheit durchgesetzt hatte (Oehler).

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts finden wir als Siegelbild zwischen Rankenwerk

den von der großherzoglichen Krone überhöhten Buchstaben G. Um 1850 sieht man eine

von den Buchstaben G und B beseitete Tanne. Das abgebildete Wappen hatte die Ge-

meinde 1902 auf Vorschlag des Generallandesarchivs angenommen. Die vordere Hälfte 

versinnbildlicht die einstige badische Landeshoheit, die Tanne in der hinteren stammt aus

dem alten Siegel.

Weitere Infos dazu erhalten Sie unter Jugendheim-Gersbach-Geschichte.html
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Der Förderverein hat folgende Ziele ...
Pflege und Förderung des traditionellen Brauchtums, Förderung der Bildung, För-
derung und Pflege der Kultur und Erhalt und Förderung des Heimatgedankens
Diese Ziele sollen insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
Förderung, Pflege und Unterstützung des traditionellen Schwarzwälder Handwerks,
Förderung und Pflege der landwirtschaftlichen Arbeits- und Anbaumethoden,
Dokumentation und Erforschung des traditionellen Brauchtums, Organisation und 
Durchführung von Veranstaltungen mit dem Ziel die Traditionen aus vergangenen 
Zeiten durch die Methode „Learning by Doing“ kennen und selbst erleben zu können,
Unterstützung und Schaffung eines Gersbacher Erlebnispfades mit den Themen:
Bergbau, Forstwirtschaft, Glashütten, Handwerk, Köhlerei, Landwirtschaft, Schanz-
anlagen, Waldglas.
Hier Mitglied zu werden, lohnt sich ...
Mitgliedsbeitrag: 5,00 Euro, freiwilliger Förderbeitrag: Geld, Sachspenden, Arbeits-
kraft (alles gegen Spendenbescheinigung).
Kontakt und weitere Informationen:
Wolfgang Ühlin (1. Vorsitzender) Wuehlin@t-online.de
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