Nur wenigen erschließen sich diese
letzten Zeugen der montanhistorischen
Vergangenheit der Gersbacher Region, in
welcher der einstige Bergbau ein
wesentliches Wirtschafts- und Kulturelement
dieser Gegend darstellte. |
Dies gilt auch für den Erzenbrunn:
Er befindet sich südlich vom unteren Dorfteil
und trägt seinen Namen nicht
ohne Grund. Auch hier finden sich noch Spuren
der montanhistorischen Geschichte Gersbachs
- u. a. sind im Gelände auch
die sogennannte Pingenschürfe
noch gut erkennbar. |
Pingenbergbau ist eine typische Abbauart
für Zementationszonen, also
oberflächennahe mineralische Anreicherungszonen,
die relativ leicht zu
gewinnen sind. Nicht nur im Schwarzwald
kennt man sie auch unter dem
Namen "Eiserner Hut" - eine geologische
Situation, die ebenfalls im
Raum Gersbach anzutreffen ist. Daneben
wurde aber auch "richtiger"
Bergbau mit Stollenanfahrungen betrieben. |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Blick
aus SW auf das Gebiet vom Erzenbrunn
Legende:
Zentrum vom Erzenbrunn (roter Pfeil) |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Blick über
den Erzenbrunn Richtung SW
auf Rheinebene und
Eck |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Blick
auf den Erzenbrunn Richtung SW
und auf die Rheinebene
und das Eck |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Pingenschurf
(roter
Pfeil) oberhalb vom Erzenbrunn
Typisch die ovale Trichterform
mit steilen Aussenwänden |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Links:
Während
aktive Quellen durch - fluviativ bedingte - rückschreitende
Erosion ihren Quelltopf nach hinten verlegen,
zeigt der Wasseraustritt bei
verstürzten Stollen oder Pingenschürfen
keine Erosionsspuren. Heute
"tarnen" sich viele abgegangene Stollen
hinter "Quellfassungen" und
"Quellaustritten" - so auch in der Region
Gersbach. Oft auch deshalb, da
sich geologische Veränderungen
im "Unterbau" als "wasserstauende
Schicht" auswirken. |
Rechts: Binsen sind
ideale Indikatoren für eine "Übersäuerung" des
Bodens - können aber auch "Wegweiser"
für mögliche Stollen oder
Pingen sein. |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
| Blick vom Erzenbrunn
Richtung
SO auf das sog. Dickicht |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Auch an der
Südflanke des Bergkopfes (gelber Pfeil) - oberhalb des Erzenbrunnens
und ganz in der Nähe des Jugendheimes
(roter Pfeil) - finden sich Spuren des
historischen Bergbaues in Gersbach: Pingen,
Schürfmulden und
ein abgegangener Stollen. |