| In Gersbach wurde auch nach Silber und
silberhaltigem Erz gegraben. |
Lange Zeit wurde dieser Silberbergbau
eher der Welt der Sagen und
Legenden zugewiesen. Die neuen Forschungsergebnisse
- u. a. auch
die der AG Minifossi - können jedoch
das Vorhandensein silberhaltiger
Erze und auch von Silber selbst eindeutig
belegen. |
Wertet man zusätzlich auch die Aussagen
von Zeitzeugen*) aus, welche
die Stollen der Silberlöcher
vor
ca. 40 Jahren noch selbst begangen
haben, ergibt sich ein schlüssiges
Bild: Hier gab es nachweisbar den
gezielten bergmännischen Versuch,
das silberhaltigen Erz (Galenit
= Bleiglanz) zu
gewinnen. Daneben fand man Baryt, Fluorit, Chalkopyrit
und natürlich Pyrit (*Quelle:
Eugen Holdermann, Schopfheim) |
Inwieweit die Namensgebung
des Silbergrabens auf den 1350 in
Gersbach begüterten
Heinrich
Silber zurückgeht oder - nomen est
omen - ob die oral
history (mündliche Überlieferung) auf die hier
vielleicht schon
frühen Versuche, das silberhaltige Erz zu gewinnen,
verweisen, ist nicht
mehr eindeutig zu klären. Dies gilt auch für die
sogenannten Silberlöcher
südlich von Gersbach am westlichen
Steilhang des Wehratales. |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Da Orkan Lothar
im
Bereich der Silberlöcher erfreulicherweise keine
solchen Schäden
angerichtet hat, sind diese beiden montanhistorischen
Zeugen noch problemlos
zu finden und auch leicht zu erkennen. |
Gutgemeinter Rat:
Das Begehen der steilen Halden ist gefährlich
und nur mit
festem Schuhwerk
und vorsichtigem "Queren" zu bewältigen! Übermütiger
Leichtsinn kann
hier schlimme Folgen haben ... |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Die
obere Halde der Gersbacher Silberlöcher
Legende:
Verstürzte Stollenmundlöcher (rot),
Halde
(orange), durch den Bau der
Forststraße
stark unterschnitten |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Die zwei Silberlöcher
von Gersbach
Legende: Verstürzte
Mundlöcher (rot),
Silberloch 1 (gelb),
Silberloch
2 (orange). |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Im Eingangsbereich
zum Silberloch 2
Legende: Genaues 30°
Streichen |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Blick auf die abgerutschte Halde oberhalb der Forststraße
mit frisch aufgedecktem Haldenmaterial |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Bohrmarke im
Eingangsbereich 2
(zum Vergleich: 3,5 " Diskette) |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Oberer Haldenbereich
der Silberlöcher
mit sehr steiler Sturzkante |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Silberloch
1
(Legende: Obere Einsturzkante
(gelb),
unterer Stolleneingangsbereich
(orange)
verstürztes Mundloch
(rot) |
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Fotos
© Werner Störk 2001 |
Silberloch
2
(Legende: Obere Einsturzkante
(gelb),
unterer Stolleneingangsbereich
(orange)
verstürztes Mundloch
(rot) |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Rest der historischen
Halde unterhalb der Forststraße
Vorsicht:
Hier
fällt das Terrain sehr steil zum Wehratal ab! |
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Foto
© Werner Störk 2001 |
Dass auch heutige
Schatzgräber die erneute Suche nach dem
begehrte Edelmetall noch nicht aufgeben
haben, zeigen
am 10. August 2001 beim Silberloch1
frische Grabungsspuren ...
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