Auf den Spuren der sagenhaften Venediger Das legendäre Glas von Murano
© WS-2002Kristallklar und kobaltblau - das Geheimnis der Glashütten von Murano
Foto © Werner Störk 2002
Eine in der Welt unverwechselbare "Skyline" von zeitloser Beständigkeit
Ganz gleich, ob der Seefahrer im 17. Jahrhundert Venedig ansteuerte
oder der heutige Besucher mit dem Vapareto Kurs auf den Dogenpalast
nimmt - diese Kulisse war und bleibt unverwechselbar.
Historische Ansicht vom Dogenpalast
Kunsthistorisches Museum WienFoto & Webdesign ©ws-minifossi-2004
Historische Ansicht des Canale Grande
Badisches Landesmuseum KarlsruheFoto & Webdesign ©ws-minifossi-2004
Historische Ansicht vom Dogenpalast
Badisches Landesmuseum KarlsruheFoto & Webdesign ©ws-minifossi-2004
Foto © Werner Störk 2002
Nicht nur monumentales Bauwerk, sondern vor
allem für die Seefahrer wichtige "Landmarke"
und damit Orientierungspunkt.
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Der Doge Leonardo Loredan
von Giovanni Bellini um 1501Originalmaße des Gemäldes 61,6 x 45,1 cm
London National Gallery..
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Begehrte Währung auf den internationalen Handels-
und Geldmärkten der Renaissance:
Venezianische Dukaten.
Die Geschichte der Stadt Venedig ist eng mit der Einführung der Glasherstellung
im heutigen Europa verbunden. Die Seefahrer der Serenissima brachten nämlich
nicht nur Seidenstoffe und exotische Gewürze, sondern auch die Kunst der
Glasfabrikation von ihren Fahrten in den Orient mit.
Foto © Werner Störk 2002
Das Zentrum der wirtschaftlichen, kirchlichen und
politischen Macht der Republik Venedig:
Der Palast des Dogen.
Seit dem 11. Jahrhundert ist die Glasbläserei in Venedig verbürgt. Da dieses
Handwerk am offenen Feuer nicht ganz ungefährlich war, sprach die Republik
Venedig 1291 wegen des Brandrisikos ein Edikt aus, das allen Glasmachern
befahl, sich außerhalb der Stadt auf den Inseln von Murano niederzulassen.
Foto © Werner Störk 2002
Webdesign Werner Störk 2004
Sammlung: AG MINIFOSSI
Der weiße "Stoff", der Glasmacher träumen läßt: Feinster Quarzsand -
der sich mit viel Wissen und Können in jenes Produkt verwandeln läßt,
was sich lange Zeit nur der Adel und die Geistlichkeit leisten konnte:
Glas. Die Aufnahme zeigt Original Murano-Quarzsand aus der Glashütte
Vetreria Rossetto Estevan (Bildbreite 3 cm).
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3 Fotos © Werner Störk 2002 .
Zu Gast in der Vetreria Rossetto Estevan.
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3 Fotos © Werner Störk 2002 .
Zu Gast in der Vetreria Bisanzio.
3 Fotos © Werner Störk 2002 .
Foto © Werner Störk 2002 .
Hier wurden den Glasbläsern selbst ein beeindruckendes Zeugnis ihrer
Kunst gesetzt: Eine besonders ausdrucksstarke
Glasfensterarbeit in der Vetreria Bisanzio.
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Sammlung: AG MINIFOSSI
Foto © Werner Störk 2002 .
Alte Glasmanufakturen und Glashütten in Murano am
.Canale S. Giovanni.
Foto © Werner Störk 2002
Alte Glasmanufakturen und Glashütten in Murano am
Canale P. Lungo.
Über Jahrhunderte war die venezianische Glaskunst als begehrtes Luxusgut -
pompöse Armleuchter wie filigrane Trinkgläser - in den Adelshäusern Europas
ein Begriff. Ihr Geheimnis, das stets vom Vater auf den Sohn weitergegeben
wurde, hütete man so eifersüchtig, dass die Glasmacher ihre Insel nur bei
speziellen Gelegenheiten verlassen durften.
2 Fotos © Werner Störk 2002 .
Dieses Museum (Pfeil) ist immer einen Besuch wert:
Das Museo Vetrario am Canale S. Donato.
Foto © Werner Störk 2002
Das Museo Vetrario an der Fond M. Guistinian, vom
gegenseitigen Ufer der Fond Andrea Navagero
aufgenommen.
Foto © Werner Störk 2002 .
Klassik und Moderne treffen sich hier in einer
erlebbaren Harmonie und eine Fülle von
über 4.000 Exponaten warten auf den
staunenden Besucher ...
2 Fotos © Werner Störk 2002 .
2 Fotos © Werner Störk 2002 .
Repro-Foto © Werner Störk 2002 .
Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre, in der man nicht nur das erfährt:
In Venedig "erfand" man den Spiegel .....
Foto © Werner Störk 2002 .
Foto © Werner Störk 2002 .
Foto © Werner Störk 2002 .
Beeindruckende Exponate einer jahrhundertelange Glashütten-Tradition:
Prunkstück der Sammlung ist sicherlich die Hochzeitsschale von
Coppa Barovier, die Andrea Barovier um 1480 geschaffen hat.
Für die Arbeiter war es bei Todesstrafe verboten, die Insel zu
verlassen, denn man fürchtete, die exklusive Kunst könnte man
auf der ganzen Welt verbreitet und dadurch entwertet werden.
Die Glasbläser hatten viele Privilegien und ein strenges Verbot:
Sie durften auf keinen Fall auswandern. Der venezianische
Geheimdienst setzte ihnen andernfalls nach, um sie noch im
Ausland zu eliminieren. Bestimmte Rezepturen sind bis heute
geheim: Im 16. Jahrhundert lebten und arbeiteten hier
30 000 Menschen.
Foto © Werner Störk 2002
Zeitlos modern und immer noch stark von den traditionellen blauen Farbtönen
geprägt: Original Murano-Gläser - gleichzeitig zeigen sie ihre
"Verwandtschaft" mit den farbigen Bleikristallgläsern aus
Glashütten von Böhmen.
So wurde das Monopol Venedigs in der hochwertigen Glas-
Herstellung denn auch erst Ende des 17. Jahrhunderts, als
die Glanzzeit der Republik Venedig mit der Machtübernahme
der Franzosen endgültig zu Ende ging, von den böhmischen
Glashütten aufgebrochen.
Die alte Tradition der Glasbläserei wurde in den letzten Jahr
zehnten wiederbelebt, und auch heute noch tragen einige
Glasbläsereien die Namen der alten Familien Muranos wie
der Tosi, der Seguso und der Barovier:
Wir haben weitere interessante Webseiten für Sie eingerichtet,
deren Exponate wirklich sehenswert sind
Glasperlen
&
GlasstäbeFondaco
dei
TedeschiMurano-
Glas-
Galerie
Wer sich näher mehr mit den Venedigern befassen möchte und
geeignete Literatur sucht, dem empfehlen wir einen kurzen
Surf-Ausflug auf unsere Fachliteratur-Webseiten zum
Thema Venediger. Wir verbinden Sie mit dem
nachfolgenden Direktlink:
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