Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach
Naturpark Südlicher Schwarzwald


AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

 
Das Gersbacher Schanzen- und Wallgraben-System
Die kleine 6-Eck-Schanze auf dem Mettlenkopf
Auf den Spuren des legendären "Türkenlouis"
 
Auch die kleinste der drei an einem Westhang liegenden Verteidigungsanlagen war als sechseckige Schanze angelegt.
Luftaufnahmen & Webdesign © Werner Störk 2003
Blick aus der Vogelperspektive über den „Vier-Schanzen-Hügel“
bei den Mettlen-Höfen, einst der Standort einer mächtigen 
5-Eck-Schanze mit einem Durchmesser von fast 100 Metern -
im direkten Verbund mit drei weiteren Schanzen.
Legende: Kleine 6-Eck-Schanze (rot), große 5-Eck-Schanze (grün),
Redoute (gelb), große 6-Eck-Schanze (orange), großer Sperrwall (blau).
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Die "Grosse Schanze" (blauer Pfeil) und die "Kleine Schanze" (roter Pfeil) 
vom Schanzweg aus gesehen (Blickrichtung SW)
Fotos © Werner Störk 2002
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Die "Grosse Schanze" (blauer Pfeil) und die "Kleine Schanze" (roter Pfeil) 
vom Kreuzfeld aus gesehen (Blickrichtung S)
Fotos © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (6-Eck) - von Westen und von der großen 
Schanze aus gesehen (Kirschbaum mit Hochstand)
Foto © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (Blickrichtung NE) sieht nur auf den ersten 
Blick wie ein großer Lesesteinhaufen aus. Es läßt sich aus 
Berichten von Zeitzeugen der letzten 60 Jahre rekonstruieren, 
dass der Standort tatsächlich auch als solcher genutzt wurde.
Allerdings lassen sich selbst heute bei genauem Hinsehen 
noch klar die Eckpunkte dieser 6-Eck-Sternschanze erkennen 

und meßtechnisch erfassen.

Foto © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (Blickrichtung W)
Foto © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (Blickrichtung SW)
Legende: 
Orange = Oberkante + Seitenwinkel Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
Fotos © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (Redoute) ist insgesamt schlecht erhalten, da sie 
durch die landwirtschaftlichen Nutzung der Umfläche 
stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
Foto © Werner Störk 2002
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Die kleine Schanze (Blickrichtung Westen). 
Legende: 
Orange = Oberkante + Seitenwinkel Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
Fotos © Werner Störk 2002
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In der östlichen Fortsetzung der kleinen Schanze befinden sich im
Wald weitere Wälle und Lesesteinhaufen bis zum Steilabfall
zum Wehratal.
Fotos © Werner Störk 2002
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Deutlich anthropogen überformte Bodenstrukturen (landwirtschaftliche
Bearbeitungsspuren bei den Gewanngrenzen) zwischen den beiden
Schanzen und zum Wald hin eine erkennbare Verbindungslinie zur 
Wall-Anlage auf dem rechtsseitig - S - liegenden Mettlenkopf
(im Hintergrund - SE - das Wehratal): Hier verlief die 
alte Wegverbindung  zwischen Hasel und Gersbach.
Legende: 
Orange = Oberkante + Seitenwinkel Wall
Gelb =      Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
Blau  =      Verbindungslinie zur Wallanlage Mettlenkopf 
                  + historischer Weg zwischen Mettlen - Hasel
Fotos © Werner Störk 2002
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Freier Blick von der oberen, kleinen Schanzen
auf das Wehra- und Rheintal
Foto © Werner Störk 2002
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Das Wehratal im Osten - mit seinen felsigen Steilkanten eine damals fast 
unüberwindbare natürliche Barriere (Wildenstein und Jägerfelsen mit
Kaisergraben, roter Kreis)
Fotos © Werner Störk 2002
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Und nach SW: Ebenfalls einen strategisch perfekte "Weitsicht" 
 über den Dinkelberg bis zum Rheintal - von dort erwartete man 
die französischen Angriffe und sicherte diesen Bereich
mit einer starken Wall-Graben-Linie, die von Hasel
über die "Stubentüre" und die "Krebsfalle" bis zur
"Hohlen Eiche" hochzog.
Fotos © Werner Störk 2002

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