Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach
Naturpark Südlicher Schwarzwald

AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

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Das Schanzen- und Wallgrabensystem Schlechtbach - Schweigmatt
Vorposten und Chartaque bei den Sandwürfen 
Auf den Spuren des legendären "Türkenlouis"
 
Unglaublich... einfach mal so großen historischen Wall geschleift:
Der Fall Raitbach
Forstlicher Wegebau vernichtet auf 400 Meter Länge einzigartiges Kulturgut

Dieser Fall hat landesweit Aufsehen erregt und eine intensive Diskussion über das Spannungsfeld Archäologie und Forstwirtschaft ausgelöst.

 
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Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Hintergündige Geschichte(n)
(1)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Eingriff in die Gesamtheit
(5)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Das Raitbacher Manifest
(2)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Der Fall im Fokus der Presse
(6)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Das Ausmaß der Zerstörung
(3)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Mit einer Drohne über die Schanzen
(7)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Behauptungen und Wahrheit
(4)

Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Wie es einmal war und heute ist
(8)
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Foto © Werner Störk 2002
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In unmittelbarer Nähe der "Sandwürfe" von Schlechtbach und an der
Verbindungsstraße Zell - Schlechtbach - Gersbach gelegen, findet
sich ein ca. 200 Meter langer Erd- und Steinwall, der - so unsere
neuesten Ergebnisse - vermutlich am östlichen Ende ein 
Blockhaus oder sogar einen turmähnlichen Aufbau trug. 
Diese Anlagen schützten - gemeinsam mit den benachbarten 
Letzen - die historische Passverbindung der alten Wege 
von Hasel und Schopfheim in Richtung Gersbach. 
Sollten die Schanzen von Zell umgangen werden oder
vom Feind eingenommen worden sein, schützten sie 
auch vor möglichen Angriffen von der 
Talseite von Zell aus. 

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Foto © Werner Störk 2002
Blick von den Sandwürfen über das strategisch 
wichtige Kohlbachtal Richtung Süden.
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Foto © Werner Störk 2002
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Mehrere Genzsteine zeugen von der territorialen 
Bedeutung dieser Sandwürfe, die auch das
Verbindungsstück zu den mächtigen Letzen
östlich dieser Plattform fungiert.
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Foto © Werner Störk 2002
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Am unteren Hangende: Die alten Setzbalken, auf denen 
noch bis vor wenigen Jahren eine kleine Schutzhütte
trockenen Unterschlupf bot.
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Fotos © Werner Störk 2002
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Das Gelände steigt von der Straße aus sehr steil an und wurde
in dieser Form mit hoher Wahrscheinlichkeit aus
strategischen Überlegungen künstlich erhöht.
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Fotos © Werner Störk 2002
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Im Gelände lassen sich die einstigen Wall-Strukturen 
nur noch mit geübtem Auge erkennen.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Pfad
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
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Fotos © Werner Störk 2002
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Bei genauer Untersuchung des heutigen Bodenprofils
lassen sich jedoch erkennbare Strukturen finden.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Pfad
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
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Foto © Werner Störk 2002
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Schüler bei den umfangreichen Vermessungsarbeiten der
Seitenwälle, die den Vorsposten nach
Norden hin sicherten.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Pfad
Grün = Geomorphologisch natürliche Hanglinie 
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
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Fotos © Werner Störk 2002
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Jedes genommene Maß wird genau erfasst, im Team  kontrolliert
und in das Meßprotokoll eingetragen.
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Fotos © Werner Störk 2002
An der Forststraße laufen hier auch die Wallstrukturen erkennbar 
aufeinande zu und treffen sich auf der "Terrasse". 
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Pfad/Weg 
 .
Fotos © Werner Störk 2002
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Die auffällige Erhöhung, die nicht den geomorphologischen Strukturen des 
Umfeldes folgt, ist unserer Meinung nach eine künstlich angelegte 
Terrassierung und bewußte Erhöhung, die entweder ein
Blockhaus (Bildmitte) oder auch einen Turm trug.
Im Vordergrund eine deutliche N-S-Bodenrinne.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Graben 
Grün = Geomorphologisch natürliche Hanglinie
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
 .
Fotos © Werner Störk 2002
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Noch gut im Bodenrelief erkennbar: Eine querlaufende
Rinne, vermutlich ein Wallgraben, der das Blockhaus
von Osten her zusätzlich schützte und gleichzeitig den
Zugang zu dem Wallgraben Richtung Schanzbühl
ermöglichte.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall bzw. Graben 
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
 .
Fotos © Werner Störk 2002
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Aus der "kleinen Vogelperspektive" ist das künstlich terrassierte
und erhöht stehende Rondell sehr gut zu erkennen
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
 .
Fotos © Werner Störk 2002
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Noch gut erkennbare Seitenwälle haben diesen 
Pass-Straßen-Wachtpunkt geschützt.
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
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Fotos © Werner Störk 2002
Legende: 
Orange = Ober- und Seitenkanten Wall
Gelb = Bodenkante Stein- oder Erd-Wall 
Pfeil =  1-Meter-Meßstab
 .

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