Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach
Naturpark Südlicher Schwarzwald


AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

 
Das Gersbacher Schanzen- und Wallgraben-System
Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
Der legendäre Türkenlouis, Neffe von Prinz Eugen
 
.
Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (1655 - 1707),
der wegen seiner siegreichen Schlachten gegen die Türken
auch den Ehrennamen "Türkenlouis" erhielt, verteidigte das
badische Reichsgebiet auch erfolgreich
gegen die Franzosen
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Foto + Web-design © Werner Störk 2002
Das Gemälde oben war die Vorlage für eine gelungene, detailgetreue
Zinnfiguren-Vorlage, welche in perfekter Handkoloratur angefertigt
wird (Museumsshop Wehrgeschichtliches Museum Rastatt)
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Web-design © Werner Störk 2002
Ludwig XIV.
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Web-design © Werner Störk 2002
Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
Webdesign © Werner Störk 2003
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Web-design ©Werner Störk 2002
Karte der Schanzanlagen von Mannheim
zur Zeit des Pfälzer Krieges
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Sultan Soliman
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Web-design © Werner Störk 2002
Ludwig XIV.
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Zeitgenössische Darstellung eines Angriffes auf eine 
mit typischen Palisaden gesicherte Schanze
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Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
Quelle: "Baden - 1000 Jahre europäische Geschichte und Kultur",
Verlag Friedr. Stadler, Konstanz (1977), ISBN 3-7977-0025-3
Fotos © Werner Störk 2004
Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, genannt der Türkenlouis,
im Heeresgeschichtlichen Museum von Wien.
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ZEITGENÖSSISCHE QUELLEN- UND BEGLEITMATERIALIEN
Einer unserer Arbeitsbereiche ist das Quellenstudium. Dies beinhaltet nicht nur das sorgfältige Lesen und 
Erschließen eines Textes, sondern berücksichtigt dabei auch die Tatsache, dass jeder Autor eines Textes
immer auch als ein Mensch seiner Zeit denkt und schreibt – und somit das wiedergibt, was ihn in seiner 
jeweils geltenden gesellschaftlich-politischen Schicht- und Sicht als „Zeitgenosse“ seiner Zeit geprägt hat. 
Diese „zeitgenössischen“ Aspekte fließen auch in scheinbar „sachlich-neutralen“ Artikel ein - wie sich sehr
gut auch in den Beiträgen in Meyers Konversationslexikon von 1888/89 nachweisen lassen. Wir haben 
deshalb eine Auswahl solcher Materialien zusammengestellt. 
Internetrecherchen sind bei unserer Projektarbeit ein wesentlicher Bestandteil. Dabei ist feststellbar, dass
die Schüler anfänglich wie selbstverständlich davon ausgehen, dass alle Quellen wahr sind und in Wort 
und Bild den abgefragten Sachverhalt richtig darstellen. Hier setzt die pädagogisch-didaktisch-methodi-
sche Hinführung zu einer kritischen Reflektion, zum intensiven Vergleichen mehrerer Quellen an und führt
so zu einer wachsenden Medienkompetenz. 
Daher ist eines unserer Projekt-Ziele: Sensibel machen für Zeit und Personen und das vorsichtige Annähern
an die Texte mit vergleichendem Lesens. So verwunderte zunächst die stark militärisch geprägte Sprache 
und der weite Raum, den militärische Fragen einnehmen. Erst beim zweiten Hinsehen und dem Wissen um 
den Deutsch-Französischen Krieg von 1871/72, einem wachsenden imperialen Nationalismus samt dem 
damit verbundenen Wettrüsten vieler europäischen Staaten (das diese in den Ersten Weltkrieg führen wird),
wird dem jungen Leser nun bewusst, wie er diese Quelle einschätzen hat. Wir haben diese Texte auch des-
halb gewählt, da sie relativ nah an den zu diesem Zeitpunkt noch praktizierten Fortifikationsmethoden standen
und somit fachlich ein recht anschauliches Bild derselben wiedergeben. 
Die nachfolgenden Artikel (mit einem *Stern gekennzeichnet) entstammen Meyers Konversationslexikon, Biblio-
graphisches Institut Leipzig und Wien 1885 - 1892. 
Bitte beachten Sie die Einführung oben - es handelt sich hier um historische Texte
DER PFÄLZISCHE ERBFOLGEKRIEG*
Die nach neuen Eroberungen in D. lüsterne schwedische Habgier war durch den Bund des Kaisers mit
Brandenburg, Polen und Dänemark 1658-60 abgewehrt und Schweden in seine Grenzen zurückgewie-
sen worden. An der Westgrenze aber machte Ludwig XIV., auch nachdem seine Kaiserwahl vereitelt 
worden, immer bedrohlichere Fortschritte, indem er im Kampf mit Spanien die 1556 an dieses überlas-
senen burgundisch-niederländischen Provinzen stückweise in seinen Besitz zu bringen wußte und die 
Ausdehnung Frankreichs bis an seine natürliche Grenze, den Rhein, offen beanspruchte. Im Pyrenäi-
schen Frieden (1659) erwarb er ein wichtiges Stück von Flandern; im Devolutionskrieg suchte er die 
ganzen spanischen Niederlande zu annektieren, und weder Kaiser noch Reich hätten ihn daran gehin-
dert: der Aachener Friede, den ihm die Tripelallianz der Seemächte mit Schweden 1668 aufnötigte, ließ
ihm den Besitz von zwölf wichtigen Festungen. Viele Fürstenhöfe standen in französischem Sold, und 
der französische Gesandte war auf dem Reichstag in Regensburg die einflußreichste Persönlichkeit. Der
Herzog von Lothringen, dessen Fürstentum die Verbindung Frankreichs mit dem Elsaß unterbrach, 
wurde, als er sich der französischen Botmäßigkeit nicht unbedingt fügen wollte, 1670 ohne weiteres 
verjagt und seines Landes beraubt. Die Herrschsucht und Anmaßung des französischen Eroberers über-
schritten endlich alles Maß und zwangen dem Kaiser und dem Reich die Waffen in die Hände. Als Lud-
wig XIV. 1672 im Bund mit den Bischöfen von Köln und Münster die vereinigten Niederlande überfiel, 
um sie für die Tripelallianz zu züchtigen, sammelte er seine Truppen auf deutschem Reichsgebiet und be-
setzte mit ihnen die klevischen Städte. Ein kaiserliches und ein brandenburgisches Heer rückten an den 
Rhein, um die Reichsgrenzen zu schützen. Bei der Zurückweisung desselben drangen die Franzosen bis
tief in das Innere des Reichs ein, besetzten Trier, verwüsteten die Pfalz und unterjochten die zehn Reichs-
städte im Elsaß. Jetzt ermannten sich Kaiser und Reich zu einer Kriegserklärung an Frankreich, und kai-
serliche und deutsche Reichstruppen kämpften 1674 bis 1678 im Verein mit denen Spaniens und Hol-
lands am Rhein, während gleichzeitig die norddeutschen Fürsten den frechen Angriff Schwedens zurück
wiesen. Die Heere der Koalition kämpften tapfer und nicht unglücklich; im Norden errang der Große 
Kurfürst über die Schweden den glänzenden Sieg von Fehrbellin (28. Juni 1675) und entriß ihnen ganz 
Pommern. Indes die materiellen Hilfsmittel der Verbündeten waren bald erschöpft, ihre Feldherren und 
Staatsmänner durchkreuzten bei der Kriegführung und bei den Friedensverhandlungen durch Mißtrauen
und Eifersüchteleien gegenseitig ihre Pläne, und so trug Ludwig XIV. endlich doch über die uneinige 
Koalition den Sieg davon. Im Frieden zu Nimwegen (1678) behielt er Lothringen, die elsässischen Städ-
te, die Franche-Comté und eine Reihe belgischer Festungen und tauschte gegen Philippsburg Freiburg i.
Br. ein. Darauf zwang er im Frieden von St.-Germain (1679) den Kurfürsten von Brandenburg, seine 
schwedischen Eroberungen wieder herauszugeben. Dieser unglückliche Ausgang des ersten Koalitions-
kriegs verschärfte den Zwist zwischen den Verbündeten und die Spaltung im Reich. Man verzweifelte an 
der Möglichkeit, sich der französischen Universal-monarchie entziehen zu können. Nicht bloß die meisten
rheinischen Stände, auch mächtige patriotische Fürsten, wie Brandenburg, schlossen sich dem französi-
schen König an, und als der Kaiser durch seine Verfolgungssucht gegen die ungarischen Protestanten dort
einen gefährlichen Aufstand heraufbeschwor und die Türken zu einem großartigen Kriegszug gegen D. 
rüsteten, glaubte Ludwig XIV. die Maske des Schutzes deutscher Verfassung und Freiheit, die er bisher 
vorgehalten fallen lassen und zur offenen Gewaltthat schreiten zu können. 1679 errichtete er in Metz und 
Breisach Reunionskammern, welche alle Gebiete, die jemals zu den in den letzten Friedensschlüssen vom
Reich abgetretenen Ländern gehört hatten, für Frankreich reklamierten, und ließ dieselben sofort besetzen. 
1681 bemächtigte er sich durch Verrat und Einschüchterung der freien Reichsstadt Straßburg, des Schlüs-
sels zu Süddeutschland. Ein Schrei der Entrüstung ging durch ganz D. und schien den schlummernden Pa-
triotismus der Fürsten und des Volkes zu energischer Thatkraft aufzureizen, aber er erstickte in den schwer-
fälligen Modalitäten der Reichs-verfassung, die es nur zu ohnmächtigen Protesten kommen ließ. Überdies 
machte der Einfall eines ungeheuern türkischen Heers, welches von Ungarn aus 1683 bis Wien vordrang
und dieses Bollwerk des Südostens hart belagerte, einen Krieg mit Frankreich unmöglich. Die ganze kaiser-
liche und Reichsmacht mußte aufgeboten werden, um durch den Sieg am Kahlenberg (12. Sept.) Wien z
u befreien und die Türken nach Ungarn zurückzutreiben. Hier erfochten die kaiserlichen Feldherren Karl 
von Lothringen, Ludwig von Baden und Eugen von Savoyen glänzende Erfolge: 1686 wurde Ofen erstürmt, 
1697 die türkische Heeresmacht bei Zenta aufs Haupt geschlagen und im Frieden von Karlowitz 1699 Un-
garn mit seinen Nebenlanden dem Kaiser als Erbreich unterworfen. Im Osten kamen die mit Hilfe deutscher
Truppen errungenen Siege und die Erwei-terung der österreichischen Hausmacht wenigstens der Sicherheit 
der Reichsgrenze zu gute. Im Westen dagegen brachte der auch hier sich geltend machende Aufschwung 
der militärischen Kraft Österreichs und Deutschlands dem letztern nicht die gewünschte Frucht. Nachdem 
das Reich im Regensburger Waffenstillstand 1684 Ludwig XIV. den Besitz der Reunionen für 20 Jahre zuge-
standen hatte, erhob derselbe 1685 nach dem Aussterben der kurpfälzischen Linie der Wittelsbacher für 
seine Schwägerin Elisabeth Charlotte Anspruch auf die Allodialgüter des pfälzischen Hauses. Zur Abwehr 
dieses Übergriffs, mit dem der Widerruf des Edikts von Nantes und die Thronbesteigung des katholischen, 
französisch gesinnten Jakob II. in England zusammenfielen, vereinigten sich der Kaiser, die angesehensten 
deutschen Stände, Spanien, die Niederlande und Schweden 1686 zu der Liga von Augsburg; der Prinz 
Wilhelm III. von Oranien bereitete eine allgemeine Koalition Europas gegen Frankreichs Tyrannei vor. Ludwig 
XIV. nahm 1688 die Nichtanerkennung seiner Kreatur, des Grafen Wilhelm von Fürstenberg, als Erzbischof 
von Köln von seiten des Papstes und des Reichs zum Anlaß, um seinen Gegnern mit der Kriegserklärung zu-
vorzukommen. Er begann die Feindseligkeiten mit einem Akt kalter, wohlüberlegter Barbarei, indem er die 
gesegnete Pfalz, um sie für seine Feinde als Operationsgebiet unbrauchbar zu machen, durch Feuer und 
Schwert in eine Einöde verwandeln ließ. Mannheim, Kreuznach, Oppenheim, Frankenthal, Baden, Bruchsal, 
Offenburg, Heidelberg mit seinem herrlichen Schloß, Worms und Speier wurden eingeäschert, das platte 
Land, auch das des benachbarten kölnischen und trier-ischen Gebiets, verwüstet. Diese That frevelhaften 
Übermuts erregte einen solchen Sturm der Entrüstung, daß sich unter Führung Wilhelms von Oranien, der
eben den letzten Stuart, Jakob II., vom englischen Thron gestürzt, eine große Koalition gegen Frankreich
bildete, welcher sich fast al-le europäischen Mächte, selbst der Papst, anschlossen. Acht Jahre kämpften
kaiserliche und deutsche Reichstruppen am Rhein und in den Niederlanden gegen die Franzosen; wenn es 
ihnen auch gelang, den Boden des Reichs zu schützen, so vermochten die Heere der Koalition doch im 
Landkrieg keine entscheidenden Erfolge zu erringen. Beiderseitige Erschöpfung nötigte die Kriegführen-
den 1697 zum Frieden von Ryswyk, an dessen Verhandlungen auch die Reichsdepu-tierten sich beteilig-
ten, ohne jedoch großen Einfluß auszuüben. Der Kaiser war es, der den Frieden abschloß und dabei das
Interesse besonders der evangelischen Stände in wichtigen Punkten unberücksichtigt ließ: Frankreich gab 
einige Reunionen sowie Lothringen heraus, behielt aber das Elsaß mit Straßburg und Saarlouis und setzte 
es durch, daß der in der Pfalz seit 1688 mit Gewalt hergestellte Katholizismus in 1922 Ortschaften 
herrschend blieb.
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TÜRKEN VOR WIEN*
In den Türkenkriegen wurde die Stadt zum erstenmal vom 22. Sept. bis 15. Okt. 1529 vom Sultan Soliman
mit 120,000 Mann belagert, aber von 16,000 Mann Soldaten und 5000 Bürgern unter Nikolaus von Salm 
tapfer verteidigt, bis Soliman abzog. In dem von den ungarischen Grafen Tököly veranlaßten neuen Türken-
krieg wurde W. vom 14. Juli bis 12. Sept. 1683 von 200,000 Türken unter Kara Mustafa belagert, aber 
von 13,000 Mann Soldaten und 7000 Bürgern unter Rüdiger von Starhemberg verteidigt, bis der Herzog v
on Lothringen mit der Reichsarmee und Johann Sobieski von Polen die Stadt entsetzten. 1704 wurden die 
bei der Belagerung niedergebrannten, seitdem aber wieder aufgebauten Vorstädte gegen die bis nahe an W.
streifenden ungarischen Insurgenten unter Rákóczy mit den noch erhaltenen Linien umgeben, welche im 
März und Juni d. J. die Vorstädte wirklich vor der Zerstörung schützten
Die böhmischen Stände bestätigten Ferdinands Erbansprüche, indem sie ihn zum König wählten. In Ungarn 
dagegen rief nur ein Teil der Magnaten den Habsburger zum König aus, während die Mehrzahl den Fürsten
von Siebenbürgen, Johann Zápolya, zum König wählte, der sich unter türkischen Schutz stellte und 1529 
nach der Eroberung von Budapest daselbst vom Sultan Soliman als Vasallenkönig eingesetzt wurde. Ferdi-
nand blieb bloß der Königstitel und der Besitz einiger Landstriche im Westen und Norden des Reichs. Aber
nicht nur diese, sondern auch seine österreichischen Lande waren nun fortwährend von den Türken bedroht, 
welche 1529 bis vor Wien vordrangen, allerdings 14. Okt. die Belagerung der tapfer verteidigen Stadt auf-
geben mußten, aber doch das Land aufs furchtbarste verwüsteten. Als Soliman zum zweitenmal 1532 gegen 
Wien vorrückte, hemmte die Verteidigung von Güns durch eine kleine deutsche Besatzung das türkische 
Heer so lange, bis die deutschen Truppen erschienen, vor denen es zurückwich. Der erste Friedensvertrag, 
den darauf der Großwesir 1533 zu Konstantinopel mit Ferdinands Gesandten abschloß, sicherte diesem den 
Besitz der Städte und Landschaften zu, die er in Ungarn noch in Händen hatte. Während Ferdinand durch 
Anerbietung von Pensionen und Ehrengeschenken vergeblich die Anerkennung seiner Erbansprüche aus 
Ungarn von Soliman zu erwirken bemüht war, richteten die Reichsheere, welche Kurfürst Joachim von Bran-
denburg 1541 und 1542 nach Ungarn führte, auch nichts Entscheidendes aus. Ferdinand mußte froh sein, daß
ihm 1547 gegen Zahlung einer jährlichen Pension von 30,000 Dukaten sein ungarischer Besitzstand von den 
Türken auf fünf Jahre zugestanden wurde. Der Grenzkrieg dauerte trotzdem fort, auch nachdem Ferdinand 
1562 in einem neuen Friedensvertrag auf das 1551 für kurze Zeit erworbene Siebenbürgen verzichtet hatte.
Österreich hatte unter Leopold I. nach zwei Seiten hin zu kämpfen. Zunächst fielen die Türken von neuem in 
Ungarn ein. Ein österreichisches Heer, welches sie bei Gran am Überschreiten der Donau hindern wollte, 
wurde zurückgeschlagen (Aug. 1663), und die türkischen und tatarischen Scharen drangen plündernd und 
brandschatzend bis Brünn und Olmütz vor. Durch den Sieg Montecuccolis bei St. Gotthardt a. d. Raab
(1. Aug. 1664) wurden die Türken zu dem Frieden von Vasvár bewogen, der Österreich zwar keine Ge-
bietsvergrößerung, aber Ruhe und die Möglichkeit gewährte, die Herrschaft in Ungarn zu befestigen und die
ständischen Rechte und die Religionsfreiheit der Ungarn zu beschränken. Eine Verschwörung der Magnaten
hiergegen wurde unterdrückt und blutig bestraft (1665-71). Als Emmerich Tököly, das Haupt der Ungarn, 
die für ihre alte Verfassung und für den in grausamer Weise verfolgten Protestantismus kämpften, die Türken 
endlich um Hilfe bat, rückten diese 1683 unter dem Großwesir Kara Mustafa, 200,000 Mann stark, sengend 
und brennend bis vor Wien, das zwei Monate lang belagert, aber durch die tapfere Besatzung und die Bürger-
schaft erfolgreich verteidigt wurde, während der kaiserliche Hof nach Passau geflüchtet war. Ein kaiserliches 
und Reichsheer unter Karl von Lothringen und die Polen unterJohann Sobieski entsetzten endlich durch den 
Sieg am Kahlenberg (12. Sept. 1683) die Hauptstadt. Durch deutsche Reichstruppen verstärkt, rückten nun 
die Kaiserlichen in Ungarn ein, nahmen 1683 Gran, 1686 Ofen ein und eroberten durch den Sieg bei Mohács
(12. Aug. 1687) Kroatien und Slawonien. Durch diese Erfolge seiner Waffen erreichte es Leopold, daß die
ungarischen Stände 1687 in die Aufhebung des Wahlkönigtums willigten und das Land in ein Erbreich unter 
habsburgischer Herrschaft verwandelten, und vereinigte mit demselben 9. Mai 1688 Siebenbürgen, dessen 
Fürst und Landtag der türkischen Oberherrschaft entsagten. Durch die Siege des Markgrafen Ludwig von 
Baden bei Szalankemen (19. Aug. 1691) und Eugens von Savoyen bei Zenta (11. Sept. 1697) wurde der
Sultan zum Frieden von Karlowitz (26. Jan. 1699) gezwungen, in welchem ganz Siebenbürgen und alles 
Land zwischen Donau und Theiß, mit Ausnahme des Banats von Temesvár, an Österreich abgetreten wurde.
Inzwischen war auch Tirol, welches seit 1564 von Seitenlinien beherrscht worden, nach dem Erlöschen der
letzten 1665 an Österreich zurückgefallen.
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SPANISCHER ERBFOLGEKRIEG*
Spanischer Erbfolgekrieg 1701 - 1714. Da mit dem Tode des kinderlosen Königs Karl II. von Spanien da
s Erlöschen des habsburgischen Stammes in diesem Land in Aussicht stand, so war die spanische Thron-
folge ein Gegenstand allgemeiner Aufmerksamkeit für die europäische Diplo-matie bereits seit der Mitte 
des 17. Jahrh. Von drei Seiten wurden Ansprüche auf die Nachfolge erhoben. Ludwig XIV. von Frank-
reich, welcher bereits 1667 die spanischen Niederlande als Erbe seiner Gemahlin in seinen Besitz zu brin-
gen versucht hatte, verlangte den Thron für seinen Enkel Philipp von Anjou, den zweiten Sohn des Dauphin,
weil er (Ludwig XIV.) ein Sohn der spanischen Infantin Anna von Österreich, Tochter Philipps III. von 
Spanien, und seine Gemahlin die älteste Tochter des spanischen Königs Philipp IV. war; Kaiser Leopold I.,
ebenfalls Enkel Philipps III. und Gemahl der jüngern Tochter Philipps IV. Margareta-Theresia stützte seine
Ansprüche für seinen zweiten Sohn, Karl, teils auf diese verwandtschaftlichen Beziehungen, welche denen 
Ludwigs XIV. vorangingen, weil dessen Gemahlin ihren Erbansprüchen bei ihrer Vermählung entsagt hatte, 
teils auf die Erbansprüche des Hauses Habsburg auf die spanische Monarchie. Außerdem wurden auch für 
den Kurprinzen Joseph Ferdinand von Bayern, dessen Mutter Maria Antonia eine Tochter Leopolds I. und
seiner spanischen Gemahlin war, Ansprüche auf den spanischen Thron erhoben, welche namentlich von den
Seemächten, an deren Spitze Wilhelm III. von Oranien stand, begünstigt wurden, da diese die spanische 
Monarchie weder an Frankreich noch an Österreich fallen, höchstens die italienischen Nebenlande an sie 
verteilen wollten, wie auch ein Teilungs-vertrag vom 11. Okt. 1698 festsetzte. König Karl II. ernannte den
bayrischen Prinzen testamenta-risch zu seinem Nachfolger in allen damals spanischen Landen. Als letzterer
6. Febr. 1699 plötzlich starb, schlossen Wilhelm III. und Ludwig XIV. (2. März 1700) einen neuen Teil-
ungsvertrag, wonach der Erzherzog Karl die spanische Krone, Philipp von Anjou Neapel, Sizilien, Guipu-
zcoa und Mailand erhalten sollte. Da aber Leopold I. diesem Vertrag seine Zustimmung verweigerte, so 
hielt sich auch Ludwig XIV. nicht an ihn gebunden. Am Hof zu Madrid wirkte der kaiserliche Gesandte 
Graf Harrach für den Erzherzog Karl, der französische Gesandte Marquis v. Harcourt für Philipp von 
Anjou. Letzterer trug endlich den Sieg davon, denn Karl II. setzte durch Testament vom 2. Okt. 1700 
Philipp von Anjou zum Erben der gesamten spanischen Monarchie ein. Nach Karls II. Tod (1. Nov. 
1700) ergriff Philipp V. sofort Besitz von dem spanischen Thron und zog schon 18. Febr. 1701 in Madrid
ein. Anfangs erhob nur Kaiser Leopold Protest hiergegen und traf Anstalt zum Beginn des Kriegs in Italien.
Erst als Ludwig XIV. deutlich seine Absicht kundgab, die Erwerbung der spanischen Monarchie zur Erhö-
hung von Frankreichs Machtstellung zu verwerten und den Schiffen der Seemächte die Häfen Südamerikas
und Westindiens zu verschließen, als französische Truppen die holländischen Besatzungstruppen aus den 
Festungen der spanischen Niederlande vertrieben und der französische König nach Jakobs II. Tode des-
sen Sohn als König Jakob III. von Großbritannien anerkannte, kam 7. Sept. 1701 zwischen dem Kaiser 
und den Seemächten eine Tripelallianz zu stande, welcher dann auch das Deutsche Reich und Portugal bei-
traten. Zwar starb König Wilhelm III. 19. März 1702, indes blieben sowohl England unter Königin Anna,
welche von Marlborough und seiner Gemahlin beeinflußt wurde, als die von dem Ratspensionär Heinsius 
geleiteten Niederlande seiner Politik getreu. Frankreich hatte nur die Kurfürsten von Bayern und Köln so-
wie den Herzog Viktor Amadeus II. von Savoyen zu Verbündeten.Der Krieg wurde 1701 durch den kai-
serlichen Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen in Italien eröffnet. Eugen schlug Catinat 9. Juli bei Carpi, 
den an Catinats Stelle getretenen unfähigen Villeroi 1. Sept. bei Chiari und nahm 1. Febr. 1702 den letz-
tern durch einen Überfall in Cremona gefangen. Dem neuen französischen Feldherrn Vendôme gelang es
indes, die Fortschritte der Kaiserlichen in Italien zu hemmen, auch nachdem 1703 der Herzog von Savo-
yen auf die Seite des Kaisers übergetreten war. Am Niederrhein behauptete inzwischen der große eng-
lische Feldherr Marlborough die Oberhand gegen die Franzosen: er eroberte die Festungen an der Maas 
und das ganze Kurfürstentum Köln. Am obern Rhein hatte der Prinz Ludwig von Baden, dem der Mar-
schall Villars gegenüberstand, 9. Sept. 1702 Landau erobert und Villars, der bei Hüningen über den 
Rhein ging, zum Rückzug genötigt; aber 1703 eroberten die Franzosen Breisach (7. Sept.) und Landau
(17. Nov.); ferner vereinigte sich 12. Mai 1703 der Kurfürst von Bayern bei Tuttlingen mit Villars, und
beide drangen in Tirol ein. Zwar wurden sie durch die Erhebung der Tiroler unter großem Verlust wie-
der zurückgetrieben; aber da der ungeschickte österreichische General Styrum sich 20. Sept. bei 
Höchstädt schlagen ließ und 13. Dez. Augsburg sich ergeben mußte, so endete der Feldzug für die 
Verbündeten im ganzen nicht günstig. Landau und Breisach gingen wieder an die Franzosen verloren. 
Auch fiel Anfang 1704 Nassau in die Hände des Kurfürsten, und der Kaiser, der gleichzeitig einen 
Aufstand in Ungarn zu bekämpfen hatte, sah sich schon in seinen Erblanden bedroht. Da trat 1704 die
entscheidende Wendung ein. Prinz Eugen, den der Kaiser an die Spitze des Hofkriegsrats gestellt hatte,
faßte den Plan, durch einen kombinierten Angriff der beiden verbündeten Heere die bayrisch-französi-
sche Macht zu vernichten. Marlborough ging bereitwilligst auf diesen Plan ein und zog in Eilmärschen 
vom Niederrhein nach Schwaben. Markgraf Ludwig und er vereinigten ihre Truppen bei Ulm, nötigten
durch Wegnahme der Verschanzungen auf dem Schellenberg bei Donauwörth (2. Juli) den Kurfürsten 
und den französischen General Marsin zum Rückzug nach Augsburg, und nachdem einerseits Tallard 
sich mit letzterm, anderseits Eugen sich mit Marlborough vereinigt hatte (während der Markgraf von 
Baden Ingolstadt belagerte), erlitt 13. Aug. 1704 das französisch-bayrische Heer bei Höchstädt (Blen-
heim) eine entscheidende Niederlage und verlor gegen 30,000 Mann an Toten und Verwundeten; Tal-
lard selbst und 15,000 Mann wurden gefangen. Der Kurfürst mußte flüchten. Als Leopold I. 5. Mai 
1705 starb, setzte sein Sohn Joseph I. den Kampf mit Energie fort. Er beschwichtigte den ungarischen
Aufstand, erwirkte die Achtserklärung gegen die beiden wittelsbachischen Kurfürsten und bemächtigte
sich nach blutiger Unterdrückung einer Volkserhebung der bayrischen Lande. Am 23. Mai 1706 er-
focht Marlborough bei Ramillies einen glänzenden Sieg über die Franzosen unter Villeroi, besetzte Lö-
wen, Mecheln, Brüssel, Gent und Brügge und ließ überall Karl III. als König ausrufen. Als infolge dieser 
Niederlage Vendôme aus Italien nach den Niederlanden berufen wurde, erhielt dadurch Eugen die Mög-
lichkeit, von Verona aus dem von den Franzosen belagerten Turin zu Hilfe zu eilen und nach seiner Ver-
einigung mit dem Herzog von Savoyen den vereinigten französischen Generalen Marsin, Herzog von Or-
léans und La Feuillade 7. Sept. vor Turin eine gänzliche Niederlage beizubringen, infolge deren die 
Franzosen gemäß der sogen. Generalkapitulation vom 13. März 1707 ganz Italien räumen mußten. 
Nur am Oberrhein gelang es Villars, nach dem Tode des Markgrafen Ludwig (Januar 1707) die von 
den Reichstruppen besetzten Stollhofener Linien zu durchbrechen und das südwestliche Deutschland 
brandschatzend zu durchziehen. Selbst in Spanien, wo die überwiegende Mehrheit der Nation dem 
bourbonischen König Philipp V. anhing, gelang es dem habsburgischen Prätendenten, vorübergehende
Erfolge zu erringen. Gleich im Anfang des Kriegs wurde von den Eng-ländern und Holländern eine im 
Hafen von Vigo liegende spanische Flotte zerstört; 1703 trat König Dom Pedro II. von Portugal dem
großen Bündnis bei, und 1704 erschien Erzherzog Karl in Spanien, während die Engländer (3. Aug. 
1704) Gibraltar eroberten. Wirklich gelang es Karl, 1705 sich zum Herrn von Valencia, Katalonien 
und Aragonien zu machen; 2. Juli 1706 wurde sogar Madrid von einem vereinigten englisch-portugie-
sischen Heer unter Galloway und Las Minas besetzt; allein da den Operationen der Verbündeten der
Zusammenhang fehlte, so waren diese Erfolge nicht von Dauer, Madrid ging bald wieder verloren, 
und nach dem Sieg des Marschalls Berwick über das englisch-portugiesische Heer bei Almanza (25. 
April 1707) fielen auch die südlichen Provinzen in die Hände Philipps V. Obwohl die Verbündeten 
auch auf den übrigen Kriegsschauplätzen 1707 keine großen Erfolge errangen, machte sich in Frank-
reich die Erschöpfung der Hilfsmittel schon so sehr geltend, daß Ludwig XIV. den Seemächten den 
Verzicht auf Spanien anbot und nur die italienischen Lande für seinen Enkel beanspruchte. Indes noch
war Marlboroughs Einfluß in England maßgebend, überdies hofften die Engländer, Spanien unter Karl
III. zu ihrem ausschließlichen Nutzen merkantil ausbeuten zu können. Die Seemächte waren mit Öster-
reich darüber einverstanden, daß man nicht bloß aus dem Erwerb der ganzen spanischen Monarchie
für Österreich bestehen, sondern auch die Lage benutzen müsse, um Frankreichs Vorherrschaft für 
immer zu brechen. Der Erfolg schien dies Vorhaben zu begünstigen. Ein Versuch, den ein starkes
französisches Heer unter dem Herzog von Burgund und Vendôme 1708 unternahm, um die spani-
schen Niederlande wiederzuerobern, wurde durch den Sieg Eugens und Marlboroughs bei Ouden-
aarde (11. Juli) vereitelt und ganz Flandern und Brabant von neuem unterworfen. Ludwig XIV. war 
jetzt sogar bereit, auf Grundlage des völligen Verzichts auf Spanien über einen Frieden zu verhandeln.
Auch als die Verbündeten die Rückgabe des Elsaß mit Straßburg, der Freigrafschaft, der lothringi-
schen Bistümer forderten, war der französische Gesandte im Haag, Torcy, noch zu Unterhandlungen
bereit. Erst die Zumutung, seinen Enkel selbst durch französische Truppen aus Spanien vertreiben zu 
helfen, wies Ludwig XIV. mit Entschiedenheit zurück. Der Krieg in den Niederlanden wurde wieder 
aufgenommen; die blutige Schlacht bei Malplaquet (11. Sept. 1709) blieb zwar unentschieden, die 
furchtbaren Verluste der Franzosen in derselben erschöpften aber ihre Kräfte. Gleichzeitig siegte in 
Spanien der österreichische General Starhemberg bei Almenara 27. Juli und Saragossa 20. Aug., 
und Karl zog 28. Sept. in Madrid ein. Da, als Frankreichs Niederlage unabwendbar schien, als der
Übermut der Verbündeten keine Grenzen mehr kannte, traten unerwartete Ereignisse ein, welche 
einen Umschwung zu gunsten Ludwigs XIV. zur Folge hatten. Am 10. Dez. 1710 errang Vendôme 
einen glänzenden Sieg über Starhemberg bei Villa Viciosa. Wichtiger war noch, daß in England das 
Whigministerium durch ein Toryministerium verdrängt wurde, welches den Frieden möglichst rasch 
herzustellen wünschte, und daß 17. April 1711 Kaiser Joseph I. starb. Da nun dessen Bruder, der 
Prätendent für Spanien, als Karl VI. Kaiser wurde, so fürchteten die andern Mächte, das Haus 
Habsburg möchte durch die Vereinigung Österreichs mit Spanien zu mächtig werden. Zunächst 
knüpften die Engländer mit Ludwig XIV. geheime Unterhandlungen an. Am 8. Okt. 1711 wurden 
die Präliminarien zu London unterzeichnet und trotz aller Gegenbemühungen des Kaisers 29. Jan. 
1712 der Friedenskongreß zu Utrecht eröffnet. Marlborough wurde durch den Grafen Ormond, 
einen eifrigen Jakobiten, ersetzt, und dieser gewährte dem Prinzen Eugen nicht die nötige Unter-
stützung, so daß der Marschall Villars bei Denain 27. Juli 1712 wieder einige Erfolge über Eugen 
und die Holländer davontrug. Als Philipp V. 5. Nov. 1712 auf die Erbfolge in Frankreich für sich 
und seine Nachkommen feierlichst verzichtete und diese Urkunde von Ludwig XIV. bestätigt, also
eine Union Spaniens mit Frankreich für die Zukunft verhindert wurde, schlossen England und bald
auch die Niederlande mit Frankreich Waffenstillstand, dem am 11. April 1713 der förmliche Ab-
schluß des Friedens zu Utrecht folgte, dem auch Portugal, Savoyen und Preußen beitraten; Kaiser
und Reich weigerten sich, ihn anzuerkennen. Die Bedingungen dieses Friedens waren folgende: 
Philipp V. erhält Spanien mit den außereuropäischen Besitzungen, welches aber nie mit Frankreich 
vereinigt werden darf; Frankreich erkennt die Thronfolge in England an und tritt an dieses die Huds-
onbailänder, Neufundland und Neuschottland ab; von Spanien erhält England Gibraltar und Menor-
ca sowie beträchtliche Handelsvorteile im spanischen Amerika, Preußen bekommt das Oberquartier
von Geldern und Neuchâtel mit Valengin, Savoyen eine Anzahl Grenzfestungen und die Insel Sizilien,
Holland die sogen. Barrierefestungen und einen günstigen Handelsvertrag. So von den Verbündeten 
verlassen, konnten der Kaiser und Prinz Eugen nichts mehr ausrichten, zumal die Reichsfürsten sich 
sehr saumselig und unzuverlässig zeigten. Der Marschall Villars nahm 20. Aug. 1713 Landau, brand-
schatzte die Pfalz und Baden und eroberte 16. Nov. Freiburg i. Br., worauf er Eugen Friedensunter-
handlungen anbot, welche auch 26. Nov. 1713 zu Rastatt eröffnet wurden. Am 7. März 1714 wurde
der Friede zwischen Frankreich und dem Kaiser zu Rastatt abgeschlossen. Um auch das Deutsche
Reich in den Frieden aufzunehmen, fand ein Kongreß zu Baden im Aargau statt, wo der Rastatter 
Friede mit wenigen Änderungen 7. Sept. d. J. angenommen wurde. Hiernach bekam der Kaiser die -
spanischen Niederlande, Neapel, Mailand, Mantua und Sardinien; Frankreich behielt von seinen Er-
oberungen nur Landau; die Kurfürsten von Bayern und Köln wurden in ihre Länder und Würden 
wieder eingesetzt. Vergeblich verwendete sich der Kaiser für die treuen Katalonier, welche sich 
Philipp V. nicht unterwerfen wollten; seine Bemühungen waren fruchtlos, Barcelona wurde 11. Sept. 
1714 von dem Marschall von Berwick erobert, und die Katalonier verloren ihre alten Vorrechte und 
ständischen Freiheiten. 
Bitte beachten Sie die Einführung oben - es handelt sich hier um historische Texte
REICHSKREISE *
Reichskreise, die älteste Kreiseinteilung in Deutschland war diejenige, welche unter Kaiser Maximilian I. 
behufs Erhaltung des Landfriedens und zu militärischen Zwecken stattfand. Die damaligen zehn Kreise 
waren: der bayrische, burgundische, fränkische, kurrheinische, ober- oder kursächsische, niedersächs-
ische, oberrheinische, österreichische, schwäbische u. niederrheinisch-westfälische K.
Bitte beachten Sie die Einführung oben - es handelt sich hier um historische Texte
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Hage  Kreuzritter  Letzen
Verhau Pioniere Schanzbauern
4-Eck-Schanze 5-Eck-Schanze 6-Eck-Schanze
Lawinen Flügelreiter Widerstand
Tödliches Tal 30-jähriger Krieg Flößerei
Riese Landskechte Kleiner Krieg
Elitetruppen  Menschenwolf Entsatz
Genie-Korps Römer  Schanzbauern
Schanzenbau Linien-Sappeure Homini lupus
Mineure  Sappeure   Ingenieure
Schwarzwald Winterfeldzug  Verteidigung
 Japaner  Preußen Osmanen
Brückenbau Schwarzwaldhof Homo Mensch
6-Eck-Schanze Sternschanze I Sternschanze II
Troß Tod Rückzug
Redoute Sturzbach Baustelle
Bruno-Knut Krieg Steinlawine
Gatter Glacis Osmanen
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Prinz Eugen

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