Aus dem MINIFOSSI-Archiv 2007 In Erinnerung an die einzigartige Sonderausstellung über das Fortifikationswesen Der Türkenlouis und seine Schanzen Die markgräflichen Defensiv-Linien im Südschwarzwald Unsere Sonderausstellung im 300. Todesjahr des Markgrafen Ludwig Wilhelm
von Baden im Städtischen Museum Schopfheim
vom 22.07. – 18.11.2007 (2.200 Besucher)
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Hoher Besuch bei der Türkenlouis-Ausstellung: Seine Königliche Hoheit, Maximilian (Max) Markgraf von Baden
mit seiner Gemahlin,
Ihre Kaiserliche Hoheit, Prinzessin Valerie Isabella von Habsburg-Lothringen,Markgräfin von Baden
Text + Bild © Werner Störk 2007 Das alte historische Attribut Schopfheims als „Markgrafenstadt“ hat wieder neuen Glanz: Auf Einladung
der AG Minifossi besuchte Seine Königliche Hoheit (S.K.H.), Maximilian Markgraf von Baden, gemein-
sam mit seiner Gemahlin, Ihre Kaiserliche Hoheit, Prinzessin Valerie Isabella von Habsburg-Lothringen,Markgräfin von Baden, die Stadt, um die Ausstellung über ihren Vorfahren, Markgraf Ludwig Wilhelm, dem
legendären Türkenlouis (1655 - 1707), im Städtischen Museum zu besichtigen.
Damals gehörte Schopfheim zum badischen Territorium des Landesfürsten Markgraf Ludwig Wilhelm,
während Zell im Wiesental schon zum vorderösterreichischen Reichsgebiet der Habsburger zählte. Als
Oberbefehlshaber der kaiserlichen Reichstruppen am Oberrhein war der Türkenlouis aber unmittelbar
für beide Territorien verantwortlich. Insofern spiegeln sich im markgräflichen Paar auch diese historische
Verbindungen wieder: S.K.H. Hoheit Markgraf Maximilian von Baden als Chef des Hauses Baden und
Ihre Kaiserliche Hoheit, Prinzessin Valerie Isabella, aus dem Haus Habsburg-Lothringen. Sie ist die Ur-enkelin des Kaisers Franz Joseph I. und der Kaiserin Elisabeth, die als „Sissi“ in die Geschichte einging.
Seit ihrer Heirat 1966 mit dem Markgrafen ist sie auch Markgräfin von Baden.
Das Haus Baden zählt zu den ältesten Fürstenhäusern Deutschlands und verfügt über vielfältige ver-
wandtschaftlichen Beziehungen zu allen europäischen Familien des Hochadels. So ist der britische
Prinzgemahl der englischen Königin, Prinz Philipp, ein Onkel des Markgrafen.Im Namen der „Markgrafenstadt“ empfing Beigeordneter Ruthard Hirschner die beiden - direkt aus Salem
angereisten - hochrangigen Repräsentanten des Hauses Baden und überreichte seiner Königlichen Ho-
heit, Markgraf von Baden, im Museum ein Buchpräsent. Anschließend trugen sich S.K.H. Maximilian
Markgraf von Baden und I.K.H. Valerie Isabella von Habsburg - Lothringen, Markgräfin von Baden, ins„Goldene Buch“ der Stadt ein.
In der anschließenden Sonderführung stellte Werner Störk die Forschungsergebnisse der AG Minifossi
im Rahmen der einzelnen Ausstellungs-Exponate vor. Beide Besucher zeigten sich von der Ausstell-
ung der Minifossi begeistert. „Eine große Leistung“ - würdigte das sichtlich beeindruckte Markgrafen-
paar die geschichtsträchtigen Exponate. Vor allem die Diorama-Modelle fanden die ungeteilte Bewun-
derung. Da der Markgraf ein renommierter Kenner und Experte im Schanzen- und Festungsbau ist,
entspann sich ein intensiver, mehrstündiger Gedanken- und Wissensaustausch über die einstige his-
torische Situation des hiesigen Raumes, aber auch über die geschichtliche Rolle des Markgrafen
Ludwig Wilhelm von Baden, dem legendären Türkenlouis.„Blendet man für einen kurzen Augenblick die vom Haus Baden immer noch gepflegte traditionelle An-
rede einer „Kaiserlichen“ und „Königliche Hoheit“ aus, so erlebt man zwei sehr sympathische Gesprächs-
partner, fernab jeder Attitüde, aufmerksame Zuhörer, mit großer Kompetenz und weltoffenem Wissen -
auch auf der Basis ihres nationalen und internationalen humanitären Engagements. Real existierende
Persönlichkeiten der badischen und europäischen Zeitgeschichte. Und zugleich ausgestattet mit tief-
gründigem Humor und herzlichem Lachen - kurzum: Zwei echt „sym-badische“ Menschen“, beschreibt
Werner Störk diese persönliche Begegnung und fügt hinzu: „Für mich ein unvergessliches Erlebnis -
mit vielen neuen Impulsen für unsere Projekt- und Forschungsarbeit!“Bei einem gemeinsamen Essen, zu dem die Stadt einlud, wurden die angeschnittenen Themen nochmals
vertieft und aus unterschiedlichsten Richtungen beleuchtet. Mit einem kurzen Rundgang durch die histori-
sche Altstadt, begleitet von Beigeordneter Ruthard Hirschner und Werner Störk, beendete das markgräf-
liche Paar seinen rund fünfstündigen Aufenthalt und verließ Schopfheim wieder in Richtung Salem, dem
Stammschloss und Familiensitz des Hauses Baden - im Reisegepäck noch ein lukullisches Präsent der
Gersbacher „Chäschuchi“, über das sich beide besonders freuten.....
Foto Copyright © Werner Störk 2007
- Kopierverbot -
Beim Eintrag ins "Goldene Buch" der Stadt Schopfheim:
Rechts: S.K.H. Maximilian Markgraf von Baden,Mitte: I.K.H. Valerie Isabella von Habsburg - Lothringen, Markgräfin von Baden,
mit dem Beigeordneten von Schopfheim, Ruthard Hirschner
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