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Auf Spuren des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, dem Türkenlouis und des Roten Königs |
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| Türkenmohn Papaver orientale Türkenlouis |
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Die etwa 50 Arten der Gattung Papaver stammen aus den gemäßigten Regionen Eurasiens und Afríkas, einige kommen aber auch aus dem Osten der USA. |
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Der 'Papaver orientale" (papaver oriental), der Türkische Mohn (Türkenmohn) ist in Vorder- asien heimisch und eine sehr beliebte Gartenstaude. Die bis zu 80 cm hohe, z. T. sehr behaarte Pflanze hat lanzettliche, bläulichgrüne Blätter. Überraschend unverwüstlich, recht genügsam und gärtnerisch unproblematisch trotzt sie sogar den stärksten Frösten. So treibt sie jedes Jahr im Frühjahr neu aus und bildet nach kurzer Zeit schöne große Horste. |
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Eine sehr auffallende Züchtung wurde von Gräfin Zeppelin geschaffen: Der "Türkenlouis". Ab Mai/Juni zeigen sich die großen Blüten in einem intensiv leuchtenden Rot. Dieses Rot scheint fast zu glühen und erinnert an den zweiten Beinamen, den der Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden - vor allem bei den Osmanen - trug: Der "Rote König" - da der "Türken- louis" im Kampf einen roten Koller (Uniformjacke) trug. |
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Besonders auffällig sind die gefransten Blütenblätter und die schwarzen Flecken, die in diesem Rot herrlich zur Geltung kommen. Wenn sich die großen bis zu 10 cm großen Blüten dem Himmel zuwenden, ist es schon ein ganz außergewöhnlicher Blickfang. |
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Der "Türkenlouis" ist sehr wüchsig und standfest. Er erreicht problemlos eine Höhe von ca. 80 cm. Auch nach der Blüte ist die Staude ein attraktiver Blickfang, denn dann bilden sich die großen Samenkapseln,
die getrocknet sehr gut in Trockengestecke passen.
lässigen Boden. |
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