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© Werner Störk 2002 |
So sahen historische Gatter-Tore
aus, an die sich seitlich oft Mauern
anschlossen, welche noch zusätzlich
durch Palisaden erhöht und so
gesichert wurden. |
Die seitlichen Befestigungen konnten auch
lebende Hage sein, die
ebenfalls ein seitliches Ausweichen des
Angreifers verhinderten.
Auch bei Kürnberg ist ein solches
Gatter belegt, aber im Gelände
nicht mehr nachweisbar. Nur noch ein Flurname
weist auf diesen
befestigten Verteidigungspunkt hin. |
Das Kürnberger Gatter schützte
vermutlich eine Abzweigung vom
Zeller
Weg nach Kürnberg, der
Hasel mit Fahrnau und Schopfheim
verband und damit eine wichtige Ost-West-Verbindung
zwischen
dem Wiesental und dem Hochrheintal darstellte.
Das südliche
Wehratal spielte verkehrstechnisch noch
keine Rolle, das es noch
durch keine Straße erschlossen war. |
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