Das Schanzen- und Wallgrabensystem Im Hühnerberg Grabensperre Wolfsgrüble
zwischen Schopfheim und FahrnauAuf den Spuren des legendären Türkenlouis
Das "Wolfsgrüble" ist ein massiver Sperrwall - der im ursprünglichen Zustand
wohl als Zick-Zack-Wall angelegt wurde. Er sicherte die Schanze an
der Kürnberger Straße und deckte im Süden die Glacis zwischen
den Anlagen im Norden ab...
In der Fortifikation wird als "Wolfsgrube" eine kreisrunde, trichterförmige
Erdaushebung bis zu mehreren Metern Breite und Tiefe bezeichnet, deren
Boden und auch Seitenwände mit zugespitzten, palisadenähnlichen Pfählen
bewehrt war."Wolfsgruben" wurden auch in großer Zahl reihenförmig und mehrzügig
angeordnet. Kurzfristig getarnt mit Laub- und Graswerk oder auch offen,
waren die "Wolfsgruben" für einen Angreifer gefährliche Hindernisse,
deren Beseitigung oder Umgehung strategisch wertvolle Zeit kostete.Für den mittelalterlichen - aber auch den neuzeitlichen - Menschen galt
der Wolf als des "Menschen Feind" - und wurde so auch zum Synonym
für einen angreifenden, feindlich gesinnten Menschen...
Foto © Werner Störk 2003
Blick nach N auf die im Wald gelegenen
Schanzanlagen und Wallsysteme...
Foto © Werner Störk 2003
Die historische Glacis - heute ein auffällig
ebene Wiesenfläche .....
Foto © Werner Störk 2003
Blick auf den einstigen Sperrgraben. ..
Foto © Werner Störk 2003
Blick nach E zum Bellenbrünnele. ..
Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Fotos © Werner Störk 2003
Legende:
Orange = Oberkante Wallkörper + Wall-Verlaufslinie
Gelb = Unterkante Wall + Wallfuß + Graben
Blau = Rinnsal-Lauflinie..
Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Fotos © Werner Störk 2003
Langenfirst (gelb), Schanze an der Kürnberger Straße (rot),
Sperrwall "Wolfsgrüble"...
Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Fotos © Werner Störk 2003
Um sicher zu gehen , dass es sich beim Wolfsgrüble um keine fluviative
Schöpfung der Natur, sondern um ein von Menschen geschaffenes
Defensivsystem handelt, haben wir die Schwemmfächer (gelb)
unterhalb der Bundesstraße untersucht. Ergebnis: Hier liegt
nur eine sehr geringe Sedimentation vor - der Schwemm-
fächer müßte bei natürlicher Schaffung des oberen
Hangeinschnittes mindestens 8 x größer sein .....
Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
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Foto © Werner Störk 2003
Auch heute noch ist das talseitige Gelände an der Hangkante
stark versumpft - vermutlich auch damals schon und versperrte
so "auf natürliche Weise" einem Angreifer den Weg auf
der östlichen Talseite...
Foto © Werner Störk 2003
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