s "Waldglas Fussglas Nuppenbecher Ulmer Ulmerbecher Becher Bechertyp Schaffhauserbecher Nuppendekor Nuppen Noppen Waben Wabenmuster

Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach

Naturpark Südlicher Schwarzwald

AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

Nachbildungen (Replike) von historischen Waldglas-Produkten
Auf den Spuren der Trinkgläser aus Waldglas
Nuppen als praktisches Dekor mit Schutzfunktion
Von Stachelnuppen, Flöten und Tränengläsern
 
 
Nuppen-, Noppen- und Warzenglas
Bezeichnung für Glasgefäße (Krüge und Becher) mit außen in mehreren Reihen
aufgeschmolzenen Nuppen oder Noppen (Tropfen) 
Bekannt sind Nuppengläser schon aus der Antike; gebräuchlich waren sie dann, 
wie zeitgenössische Gemälde zeigen, vom 15.-17. Jh. Die auf uns gekommenen
originalen Exemplare - es gibt viele Nachempfindungen - stammen meist aus 
dem 16./17. Jh. und sind durch Verunreinigungen des Rohmaterials leicht grünlich
oder bräunlich getönt (Waldgläser). Bei manchen Nuppengläsern handelt es sich
um zylindrisch geformte 20-40 cm hohe Stangengläser,  andere wiederum haben
die Form leicht bauchiger Glasbecher. Durch das  Wegziehen des Eisens beim
Aufschmelzen des Glastropfens entsteht bei  diesem oft eine Spitze, die nach oben
oder unten gerichtet sein oder auch waagrecht wegstehen kann.
Niedere zylindrische oder leicht bauchige Nuppengläser mit kleinem, meist  geknif´-
fenem Fußring und abgesetztem ausladendem Trinkrand haben oft  schräg nach
oben weisende Glasnuppen. Sie heißen dann auch, wegen der  Ähnlichkeit im Aus-
sehen, Krautstrunk. Auch Römer haben im allgemeinen  Nuppen. Die Nuppen waren
nicht nur Dekor, sondern verhinderten auch,  dass die früher verhältnismäßig teuren
Gläser aus der Hand glitten und zerbrachen. Aus der Form des Glases und der
Nuppen lässt sich ihr Alter ableiten. Seit etwa 1400 waren leicht schneckenförmig
gedrehte Nuppen gebräuchlich; Ende 15. Jh. wurden sie spitzer und ab ca. 1500
mehr fladenförmig, aber auch in eine Spitze auslaufend. Im 19. Jh. waren in  Formen
geblasene oder gegossene Becher und Krüge mit kleinen Nuppen, so genannte
Warzenbecher bzw. -krüge, in allen Größen beliebt. 
Quelle: Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
 
Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
Nuppenbecher
Ulmer Typ
Replik-Originalmaße: Höhe 70 mm
Sammlerkollektion Replica & Partner
Alphen a/d Rijn (Niederlande), 
Münsingen & Hohenfeld (D).
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Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
Nuppenbecher
Schaffhauser Typ
Replik-Originalmaße: Höhe 100 mm
Sammlerkollektion Replica & Partner
Alphen a/d Rijn (Niederlande), 
Münsingen & Hohenfeld (D).
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Becher  mit Nuppendekor
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Nuppendekor
17. Jahrhundert
- Höhe 10 cm -
Archiv-Nr. Spiegelberg GS023
Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
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Becher  mit Wabenmuster
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Becher aus Waldglas
Gekniffener Fuß
15. Jahrhundert
- Höhe 11,5 cm -
Archiv-Nr. Spiegelberg GS022
Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
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Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
Becher mit Fadendekor
Replik-Originalmaße: Höhe 135 mm, Durchmesser 75 mm
Sammlerkollektion  J.E.F, Josef & Eva Flek, Novy Bor, TR
Kunsthistorisches Museum Wien
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Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
Becher mit Nuppen
Replik-Originalmaße: Höhe  mm, Durchmesser  mm
Sammlerkollektion  J.E.F, Josef & Eva Flek, Novy Bor, TR
Kunsthistorisches Museum Wien
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