Nahe am Glasträgerweg - direkt im Herzen von Gersbach
Das Wald-Glas-Zentrum

Landesweit einzigartig: Das neue Gersbacher Wald-Glas-Zentrum im Rathaus

- Fertigstellung bis 2008 -

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Wald-Glas-Zentrum (Forest glass center)
Gersbach ist mit keiner anderen Gemeinde in Baden-Württemberg vergleichbar: Nirgendwo 
sonst finden sich - in dieser Form kombiniert und auf relativ engem Raum - noch so viele gut
sichtbare Zeugnisse der Köhlerei, des Bergbaus, der barocken Wehrschanzen und der Wald-
glashütten.
Repro Foto © Werner Störk 2006
Mittelalterliche Glashütte
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So verfügt Gersbach über derzeit acht nachgewiesene Standorte von Glashütten des 14. - 17. 
Jahrhunderts. Diese Glaswüstungen sind im Gelände noch gut erkennbar und werden derzeit
intensiv erforscht. Die Ergebnisse finden Sie im Internet unter

http://www.jugendheim-gersbach.de/Jugendheim-Gersbach-Glashuetten.html

Die umfangreichen und z. T. einzigartigen Funde belegen eine über mehrere Jahrhunderte be-
triebene Glasbläserkunst im Gersbacher Raum.

Repro Foto © Sammlung Werner Störk 2006
Fragmente eines Glashafens mit Resten der Glasschmelze
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Dieses Wald-Glas-Zentrum wird das erste seiner Art in Baden-Württemberg sein, das sich aus-
schließlich der besonderen Rolle des Waldglases widmet. Das Waldglas lässt sich in vielen Tei-
len Europas nachweisen und unterstreicht dessen multikulturelle Bedeutung für den gesamten 
europäischen Kunst- und Handwerksraum. Auswanderer nahmen ihr Wissen und ihre Fertigkeit 
mit nach Amerika, wo daraufhin ebenfalls Waldglashütten ihren Betrieb aufnahmen. Insofern 
symbolisiert das Waldglas auch das nationen- und Kontinente verbindendes Element eines über
Jahrhunderte lang praktizierten Gewerbes.
Repro Foto © Sammlung Werner Störk 2006
Blaue Glasschmelze einer Gersbacher Glashütte
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Im geplanten Wald-Glas-Zentrum (im Rathaus) gruppiert sich thematisch daher alles um die Dar-
stellung der Geschichte des grünen Waldglases, seiner Produktion, der Handelswege und der 
Begleitgewerbe. Wertvolle Glasbeispiele werden in Form einer einzigartigen Ausstellung den 
Besucher informieren. Geplant sind auch praktische Vorführungen des Glasblasens. Aber auch
Events wie ein Glasmarkt gehören zu dem umfassenden Konzept. Da der Glasträgerweg "vor
der Haustüre" liegt, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten, die Geschichte des Schwarzwälder
Waldglases in vielfältiger Form zu erwandern und zu begreifen.

So werden alle von der AG Minifossi für den Raum Gersbach nachgewiesenen Oberlächenfunde sowie die daraus

zu schließenden fachwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Geschichte des Waldglases im Raum Gersbach

im Speziellen und generalisierend der im Südschwarzwald mit in die Planung aufgenommen. Die Kooperation mit

der Leader+ Planungsgruppe sowie dem Förderverein Gerisbac laufen im Rahmen einer offiziellen KOOP zwisch-

en unserer Schule und der Gemeinde Gersbach bzw. der zuständigen Gremien.

 Foto © Sammlung Werner Störk 2006
16 Kilogramm schwerer Oberflächenfund nach starken Aprilregen:
Reste des Glasofens mit der typischen Waldglas-Schmelze
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Der Förderverein Gerisbac sucht für diese bedeutende Projekt noch Förderer, Sponsoren und 
Helfer, die dieses Wald-Glas-Zentrum finanziell, materiell und ideell unterstützen möchten. Jede
Hilfe ist willkommen. Interessenten wenden sich an

http://www.jugendheim-gersbach.de/Gerisbac-Gersbach-Golddorf-Schwarzwald.html

Auch das Wald-Glas-Zentrum wird durch EU-Fördermittel im Rahmen des Leader-Plus-Programms
realisiert.
 Foto © Sammlung Werner Störk 2006
Krautstrunk aus Waldglas
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Die nachfolgenden zwei Repliken wurden im Auftrag der CCAA Glasgalerie Köln von 
Glasmachern im Bayrischen Wald (Glashütte Poschingen) in überlieferter
Handwerkstradition und nach historischen Vorbildern hergestellt. 
Am Boden ist jede Replik vom Glasmeister 
persönlich signiert.
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Großer Krautstrunk
Replik
15. Jahrhundert, Deutschland 
Höhe 17 cm, Durchmesser 10 cm
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Foto © Werner Störk 2004
Mit 4 cm Durchmesser trägt die Wandung von diesem
"Krautstrunk" auffallend große Nuppen.
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Fotos © Werner Störk 2004
Die auffällig großen Nuppen.
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Foto © Werner Störk 2004
Mit diesem "Krautstrunk" konnte man sich einen
"großen Schluck" gönnen ...
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Foto © Werner Störk 2004
Blick in den "Krautstrunk" - gut erkennbar der 
"hochgestochene" Boden
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Foto © Werner Störk 2004
Die auffällig hohe "Lippe", die mit dem "Halsfaden"
abgesetzt ist.
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Fotos © Werner Störk 2004
Die großen Nuppen auf der Wandung und der 
"gekniffene Fuß".
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Foto © Werner Störk 2004
Gut erkennbar: Die leicht tonnenförmige Ausprägung 
der Glaswandung.
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Foto © Werner Störk 2004
Kleiner Krautstrunk
Replik
15. Jahrhundert, Deutschland 
Höhe 6 cm, Durchmesser 9 cm
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Foto © Werner Störk 2004
Der im Rheinland um 1500 gefertigter "Krautstrunk", das Original
ist im "Museum für Angewandte Kunst " in Köln zu betrachten.
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Foto © Werner Störk 2004
Lippe, Halsfaden und Nuppe
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Foto © Werner Störk 2004
Glas - eine immerwährende, zeitlose Faszination von
Form, Farbe und Transparenz ....
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Fotos © Werner Störk 2004
Links: Blick von oben in den "Krautstrunk"
Rechts: Der Boden mit der Signatur
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Foto © Werner Störk 2004
Auf der "Lippe" liegend - So gut erkennbar: 
Der "hochgestochene" Boden
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Fotos © Werner Störk 2004
Zwei der insgesamt sechs Nuppen.
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Auf der Wandung sechs aufgesetzte Nuppen.
15. und 16. Jahrhundert
- Höhe 10 cm -
Archiv-Nr. Spiegelberg  GS017
Sammlung AG MINIFOSSI
Fotos © Werner Störk 2004
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